Projekt…

Es ist ganz schlimm, aber irgendwie ist da dieses Projekt in meinem Kopf, welches irgendwie immer konkreter in meiner Vorstellung wird, wo das Konzept was dahinter steht immer klarer wird und was sich trotzdem derzeit nicht realisieren lässt da mir in manchen Bereichen einfach die technischen Fähigkeiten und/oder das Wissen zur Umsetzung fehlen was mich in gewisser Hinsicht irre macht.
Aber vielleicht ist eine Art crowdfunding die Lösung. Ein Crowdfunding wo nicht Geld sondern Fähigkeiten und know how eingesammelt wird?!
Vielleicht schon nach dem Wochenende mehr davon.

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3 day to go… und ein wenig Zahlenspielerei

Der Wetterbericht verheißt nicht wirklich Gutes für den kommenden Sonntag. Nach 2012 hätte ich mir gerne eine erneute Regenschlacht erspart, aber es hat wohl nicht sollen sein. So spät wie nie und trotzdem Regen, dass muss man dann wohl als Pech verbuchen.

Die letzten Tage werde ich mich nur noch sporadisch aufs Rad setzen und ein bißchen die Beine bewegen, aber man kann ja die Zeit ein wenig mit Zahlenspielerei verbringen. 2009 und 2010 war ich ja auch die längere Strecke gefahren, wie sah da die Vorbereitung aus?

Als Start der Vorbereitung habe ich einfach mal Willkürlich den 1. Nov gewählt und angeschaut, wieviel Zeit und KM ich in der Vorbereitung absolviert habe.

2009 hatte ich am Ende im Rennen einen Schnitt von 30,6km/h. In der Vorbereitung war ich noch deutlich mehr gelaufen als heute. Genau genommen hab ich 76:29:25h trainiert. Davon 53:21:56h auf dem Rad und 23:07:29h in den Laufschuhen. Dabei hab ich 1351,1km erradelt und bin 210,9km erlaufen.

2010 hatte ich erstaunlicherweise genau den gleichen Schnitt, 30,6km/h. Trainiert habe ich dafür 66:01:27h, also eigentlich signifikant weniger. Auf dem Rad verbracht habe ich 54:19:08 und dabei 1326,1km geschafft. Grundsätzlich war ich also minimal langsamer im Training unterwegs als im Jahr zuvor. Gelaufen war ich lediglich 9:23:29h und hab dabei 90,2km geschafft. Die Zeit in den Laufschuhen war also nicht einmal halb so lang, was sich allerdings nicht negativ auf die Leistung im Rennen ausgwirkt hat.

Natürlich spielen da auch Dinge wie Wetter, Tagesform und das Glück eine schnelle Gruppe zu erwischen mit in diese Zahlenspielerei hinein, aber die meisten Radler sind ja auch zahlenaffin, also warum nicht ein wenig mit dem Material rumspielen.

Wie sieht es also 2013 aus?

Gelaufen bin ich genau 0 min. Jedenfalls nicht in Laufschuhen, die Anzahl der hoch und runter gelaufenen Treppen beim Umzug habe ich jedoch nicht gezählt… Und da sind wir bei einem Punkt in der Vorbereitung. So glücklich wir über den Umzug sind, für die Vorbereitung sind da etliche Stunden drauf gegangen, die ich sonst wohl auf dem Rad verbracht hätte. Das und der doch lange kalte Winter spielten also in die Vorbereitung rein. Trotzdem konnte ich noch 60:24h mit Training verbringen. Minimal mehr als in den letzten Jahren, was ja auch dem späteren Termin geschuldet ist. 1447,3km sind dabei zusammengekommen. Minimal mehr als in den letzten Jahren.

Die Trainingszeit und KM lassen also vermuten, dass das Ergebnis am kommenden Sonntag ähnlich ausfallen könnte wie 2009 und 2010. das schlechte Wetter und eine eher pessimistische Haltung in diesem Jahr lassen mich aber selbst gespannt sein, was da so bei rauskommt.

Rad putzen, neues Lenkerband dran, nochmal Kette fetten? Kette fetten sicher, aber ob ich das Rad wirklich noch putzen muss, wenn es Sonntag eh komplett verdreckt… ach nö, da warte ich lieber bis nach dem Rennen.

 

Auf den Spuren von Rund um Köln

Heute bei schönstem Sonnenschein noch einmal auf der Strecke von rund um Köln unterwegs gewesen… trainingstechnisch war es das dann auch, die Woche vielleicht noch ein wenig die Beine bewegen, aber was jetzt nicht getan ist, dass kommt dann eh zu spät.

Im Vergleich zu den letzten Jahren bin ich mit Sicherheit schlechter vorbereitet als je zuvor, aber dieses Jahr gilt es ja auch nicht eine Kapitänin in die Top Ten zu fahren sondern einfach nur Spaß zu haben und sicher anzukommen. Bin gespannt wie der Start aus einem der hinteren Startblöcke sich anfühlt im Vergleich zum Kampf in Block 1.

Es gibt übrigens wie jedes Jahr ein paar knifflige Stellen. Das die Straßen im Bergischen nicht besser geworden sind ist ja nicht wirklich ein Wunder. Die Baustelle und der Fahrbahnteiler nach der Abfahrt runter aus Bechen wird hackelig. Da möchte ich nicht wirklich mit einer großen Gruppe runterdonnern.

Ebenso hat man in Overath nach der Abfahrt wo es links hoch in den Anstieg am Friedhof (!) die Kreuzung umgebaut. Wo man früher schön über die Kreuzung brettern konnte, gibt es jetzt einen Kreisverkehr. Da kann es auch eng werden, also Obacht dort.

Direkt zu Beginn wurde auch der Anstieg hoch nach Bechen neu gestaltet. Da mir die offizielle Karte da irgendwie komisch vorkam habe ich mal bei „rund um Köln“ angefragt und heute morgen noch gerade rechtzeitig eine Antwort vom Herrn Schneider bekommen. Diesen Herrn Schneider hab ich vor 2 Jahren bei einer Ausfahrt kennenlernen dürfen und es ist immer toll ein paar KM neben und mit so jemandem radeln zu können, ist er doch seit Jahren „Chefplaner“ der Strecke und hat gefühlt zu jedem Baum im Bergischen eine Geschichte zu erzählen.

Jedenfalls ist die Anfahrt nach Bechen neu und sehr schön gelungen. Mehr Details gibt es aber nicht, denn ich möchte ja nicht jeden Vorteil den ich durch Heimvorteil erlange verspielen. 🙂

Würde mich freuen viele auch aus meiner Twittertimeline in Köln zu sehen!!!

Wem habe ich noch gleich dieses Buch geliehen?

Dieses Buch „Fit in 10 Tagen“.

Ich bräuchte es echt dringend…

Bin heute Teile der Strecke von Rund um Köln abgefahren. Eigentlich sieht es aus wie immer, im Bergischen Land sind die Straßen löchrig wie ein Käse, das Stück nach Sand hoch ist immer noch steil und vor dem Bensberger Schloss liegt immer noch Kopfsteinpflaster.

Was mir ein wenig mehr Sorgen als die Strecke macht ist meine Form, denn auch wenn die durchschnittlichen 23,4km/h heute ja alleine erradelt waren und man gerne immer wieder von einer Ampel gestoppt wird, sollte ich nach meinem Ötztaldebakel mein erstes Rennen wieder im Besenwagen beenden? Ich hoffe mal nicht.

Ergo, wer mein Buch noch hat, ich bräuchte es dingend!

Der Garmin hat wunderbar gearbeitet, möchte ich schon nicht mehr missen. War auf jeden Fall eine gute Entscheidung.

Jan 2012 vs Jan 2013

And the winner is…

2012 > 256,25km

2013 > 75km

Desaströs.

Mein Ziel bleibt, Ende des Jahres in so vielen Monaten wie möglich +10%

Die 638,22km vom Februar 2012 werden nicht leicht zu überbieten, aber hoffen wir mal auf gutes Wetter und dann sollte das irgendwie machbar sein.

Das Jahr 2012…

Eigentlich bin ich mit dem Rückblick 2012 ein wenig spät dran… aber besser spät als nie und wenn ich das vielleicht in 20 Jahren nochmal lese, dann bin ich doch froh, 2012 nochmal in ein paar Zeilen zusammenefasst habe.

Die ersten paar Monate des Jahres kann man vielleicht mit dem Label „Vorbereitung“ versehen.

Vorbereitung für Rund um Köln, wo wir erneut mit dem Muax Team am Start standen und Vorbereitung für die Hochzeit auf Santorini im Juni. 7670660410_74d252be40_b

Schien am Tag vorher noch schön die Sonne wurde RuK eine Regenschlacht, doch glücklicherweise kamen wir alle – von einem platten Reifen bei Enrico mal abgesehen – sicher durch und schafften es auch, Kathrin unter die Top Ten zu platzieren. Mission erfüllt. Mal schauen, wie es bei Rund um Köln 2013 laufen wird und wessen Trikot ich da tragen werde.

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Fahrrad abgestellt und vollkommen auf die wichtigste Veranstaltung 2012 konzentriert. Die Hochzeit auf Santorini.

Reportage (141)Erst brachten wir noch Freunde unter die Haube und dann ging es direkt auf unsere Hochzeitsinsel.

Wir hatten eine traumhafte Zeit mit Freunden. Einen unfassbar schönen Hochzeitstag und es war am Ende alles so wir es uns vorgestellt hatten, nur noch toller.

Ein Hauptgewinn war auch unsere Photographin, die wir nur wärmstens empfehlen können (www.stennie.de) und die uns wirklich ans Herzen gewachsen ist.

7568765682_45d9bc027a_b TOLL TOLL TOLL war es. Genau wie unsere Familienfeier, die 3 Wochen später dann in der Nähe von München stattfand.

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Neben manch kleiner Radveranstaltung stand dann der Ötz an, der wohl am Besten mit scheitern auf hohem Niveau beschrieben werden kann 🙂
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Ein große Freude war natürlich auch das Treffen dort mit alten und neuen Freunden und ein Hallo von dem Herrn Ullrich der uns noch zur Hochzeit gratulierte.

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Zu unserer Hochzeitsreise hatte ich hier schon ausführlichst gebloggt, daher fasse ich mich mal kurz… atemberaubend war es!!!

Dann plätscherte das Jahr so vor sich hin. Noch eine Hochzeit und zu Ende war das Jahr 2012!!!

Was 2013 bringen wird, werden wir sehen. Rund um Köln wird es mit Sicherheit geben, in der Familie steht auch eine Hochzeit an, bei Freunden ebenso. Da ich ausser Rund um Köln derzeit für mich keine Rennen plane, werde ich schlicht und einfach versuchen – mit den hier üblichen Marathons und RTF meine Jahreskilometerleistung um 10% zu verbessern. Da kein größerer, längerer Urlaub ansteht, halte ich das auch für durchaus realistisch. Jeden Monat 10% mehr as im letztnen Jahr sind für mich auch genau die richtigen Motivationsabschnitte.

Und vor allen Dingen wünschen ich auch allen Anderen etwas verspätete ein gutes 2013.

Kein Sport. Und es nervt langsam.

Eigentlich hatte ich ja vor, im November langsam wieder Fahrt aufzunehmen. Ein wenig Rolle, ein wenig laufen… alles das was man so im Winter macht. Aber es passiert nix.

Zum einen war das Rad nicht mehr einsatzfähig. Über die Jahre war das Tretlager ausgeleiert – um es mal laienhaft auszudrücken – und musste ersetzt werden. Zuerst dachte ich, naiv wie ich manchmal bin „ach nur ein paar Schrauben festziehen, dass wird schon“, aber in Wahrheit musste es komplett gewechselt werden.

Zum Glück hab ich einen leidlich begabten Schrauber als Nachbarn. Ein netter Triathlet der mir gerne zur Hand geht. Wir mussten feststellen, es mit ein paar Schrauben anziehen nicht getan ist und ich hatte das Glück, dass am nächsten Tag das Ding schon zur Hand war und das Rad wieder einsatzbereit.

Im Gegensatz zu mir.

Seit ziemlich genau einer Woche schleppe ich mich rum, zuerst mit laufender Nase, dann mit nem Husten und grundsätzlich immer schlapp. Heute habe ich das erste Mal das Gefühl, dass es wirklich richtig wieder bergauf geht, sollte es morgen doch glatt mal möglich sein, die Laufschuhe zu schnüren? Ich drück mir selbst die Daumen… Wahrscheinlich schüttet es morgen in Strömen…

Meine paar Winterpokalpunkte habe ich noch gar nicht eingetragen… werde ich die Tage wohl mal nachholen und auf einen Schlag, ist dann vielleicht weniger peinlich, dass ich diese gesammelt habe wie ein Eichhörnchen.

Und die Liste der Sachen die noch verbloggt werden wollen, wird auch immer länger.

Oktober und November sind wirklich nicht meine Monate.