Auf Wiedersehen und auf bald

Wir verabschieden uns in den Urlaub. Nicht lange und nicht weit weg, dass hatten wir im letzten Jahr ja mehr als ausreichend.

Geplant sind 6 Tage inmitten der schönen Provence und 4 Tage in den franz. Alpen. Dann noch ein kurzer Stopp in Nizza und schon sind wir auch wieder da. 

Insbesondere für mich werden natürlich die beiden Radtouren sein. Schon übermorgen geht es den Mt. Ventoux hoch, kann noch gar nicht so recht begreifen, dass das jetzt schon so bald ist.

In den franz. Alpen stößt dann Christof vom Rennradblog zu uns und was er da so zusammgengeklickt hat wird unfassbar hart und unfassbar schön. Alp d’Huez, Telegraph und Galibier, den einen Pass dazwischen habe ich mal vorsichtshalber verdrängt, schon so schlimm genug. Freu mich schon sehr darauf, mit ihm da durch die Landschaft zu radeln. Dafür danke ich natürlich auch sehr meiner Frau die uns das möglich gemacht hat und die 2 Tage in diesem Urlaub auf mich verzichtet. Aber ihre Freude an der Photographie kann sie da auch ausleben und es werden hoffentlich ein paar tolle Bilder bei rauskommen.

Apropos Bilder, haben wir in den vergangenen Jahren auch einen Urlaubstumblr eingerichtet. Eher Bilder, ab und an eine kleine Notiz auch wird dort einfließen.

http://provenceurlaub2013.tumblr.com/

Twitter, FB und das ganze Gedöns schließe ich mal für ein paar Tage Urlaub. Per DM bin ich im Fall der Fälle noch zu erreichen, aber ansonsten ist mal Urlaub!

Ein Kölner auf Reisen…

Am letzten Wochenende waren wir mal wieder unterwegs in Richtung Süddeutschland und mal wieder war ich der einzige nicht Bayer in einer größeren Gruppe. In diesem Fall waren es etwa 10 bis 12 deutlich ältere Herrschaften, was nicht bedeutet, dass dies nicht genauso in anderem Kreis hätte so passieren können.

ICH KANN DIE KLISCHEES NICHT MEHR HÖREN!!!

Nach spätestens 3 Minuten geht es los. Eine der Herren meint, „ach sie kommen aus Köln?“ Darauf folgt meist unmittelbar „Ach das ist doch da, wo man das Bier in diesen Reagenzgläschen bekommt.“ Ich lächelte… viel lieber jedoch hätte ich gesagt „JA GENAU, IN KLEINEN GLÄSERN, DAMIT ES IMMER SCHÖN FRISCH IST, UND VERDURSTET IST BEI UNS AUCH NOCH NIEMAND. UND BEI UNS WÜRDE AUCH KEIN FREMDER 3min AM TISCH SITZEN UND NIEMAND WÜRDE IHM WAS ZU TRINKEN ANBIETEN!

Es daurt dann meist nur eine weitere Minute bis der riesen Gag kommt „Und wenn du da nen halven Hahn bestellst, bekommst du nen Kümmelbrötchen mit Käse“. Ich lächelte… Aber eigentlich wollte ich sehr laut zum Ausdruck bringen: „HAHAHA, NOCH NIE GEHÖRT, KENNT KEINER DIE GESCHICHTE. UND ES IST EIN RÖGGELCHEN, EIN RÖGGELCHEN UND KEIN KÜMMELBRÖTCHEN. UND AUßERDEM MIT BUTTER UND SENF IHR PFOSTEN.

Also bitte liebe Nicht Kölner, erspart uns diese Geschichte über die skurrilen Eigenheiten, DIE KENNEN WIR NÄMLICH SCHON!

Dafür verspreche ich auch, dass ich beim nächsten Mal eine der Erklärungen zum besten gebe: http://de.wikipedia.org/wiki/Halver_Hahn

Ruhe im Karton

In letzter Zeit ist es hier sehr ruhig geworden, was in erster Linie daran liegt, dass eigentlich kaum etwas sehr aufregendes passiert ist. Außer natürlich, dass mein Gedanke von Ende Juni viel schneller und vor allen Dingen unfassbar erfreuend umgesetzt wurde.

Wir haben jetzt schon 6 Folgen bei www.velohome.de online und es werden mit Sicherheit noch viele folgen, die Pläne für die nächsten Folgen sind jedenfalls schon sehr sehr konkret. Schön dabei ist, dass man bei allen mehr oder auch weniger beteiligten das Gefühl hat, dass Sie mit Freude bei der Sache dabei sind und mich erfreut es sehr, wenn man sieht, dass die gemeinsame Liebe zum Radsport, dem Velo selbst und der Radfahrerszene möglich macht und teilweise wildfremde zusammen an so etwas arbeiten lässt.

Danke dafür.

Natürlich werden die Berichte übers radeln hier im Blog deswegen etwas weniger, es wird halt alles verpodcastet, aber trotzdem versuche ich auch diesen Blog mal wieder ordentlich zu füllen und bei velohomegeschichten die sich auch um mich drehen schlicht und einfach verlinken.

Bald steht Urlaub an und ich muss sagen, dass ich mich sehr darauf freue und das erste Mal seit langem auch so eine Art „ich bin urlaubsreif“ Gefühl habe. Der Süden von Frankreich wird bereist und dank meiner sehr tollen Frau, darf ich auch dort 2 Tage aufs Rennrad steigen und neben dem Mt Ventoux steht auch eine ganz besondere Runde an, über die ich noch nicht zuviel verraten will. Es kann aber durchaus sein, dass an anderer Stelle auch schon etwas angedeutet wird… Rennradblog

Da wir auch ein kleines portabeles Gerät netterweise vom Christian aus Hessen @kolleche zur Verfügung gestellt bekommen haben, besteht sogar die Möglichkeit hier und da mal aus dem Urlaub was zu schreiben… wenn ich nicht gerade was Besseres zu tun habe 🙂

Eine kleine Träne zum Abschied…

Ja das war es dann mit den Hippies… echt schön war es da und man kann sich ja wirklich vorstellen, da noch einmal hin zu fahren. Dann vielleicht mal mit mehreren Leuten auch.

Die Überfahrt nach Malaga war von wilden Hustenattacken – Chefin eindeutig weit vorne, die kann husten wie ein Teerflicker mit Hang zum Kette rauche – die die Fahrt immer wieder unterbrachen und Photostops um die schöne Landschaft festzuhalten.

Wieder in Malaga angekommen sind wir jetzt hier in einem Hotel nähe Flughafen untergebracht, Abreisetage mit einer frühen Abflugszeit versauen einem irgendwie auch den Tag davor… außerdem sind wir immer noch beide recht angeschlagen bzw. komplett hinüber… Wlan funktioniert hier auch so gut wie gar nicht… also wird die nächste Meldung erst wieder aus Deutschland kommen, dann wenn auch alle richtigen Photos eingefügt sind.

Die Hippies haben es raus…

Die Überschrift sagt eigentlich schon alles zum gestrigen Abend. Wer also lesefaul ist, kann auf den nächsten Beitrag warten.

Bei traumhafter Aussicht auf die Berge der Sierra Nevada wurde für uns und noch zwei weitere Tische auf einer Art Terrasse eingedeckt. Zwischen den Tischen waren geschätzte 10m Abstand, so privat haben wir wohl im ganzen Urlaub noch nicht gegessen. Man sollte mit dem Begriff Idylle nicht zu verschwenderisch umgehen, aber in dieser Situation kann es einem schon in den Sinn kommen, diesen zu nutzen.

Den Kellner hatten wir über den Tag verteilt schon mehrfach getroffen, jedesmal hatte er ein neues Glas Bier in der Hand gehabt – für sich!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Dementsprechend ausgelassen war er in Stimmung und korrigierte unseren Weinwusch “ Ne da habe er etwas Besseres selbstgemachtes“ oder servierte unbestellte Speisen „für mal so zwischendurch bis das richtige Essen kommt.“

Alles was auf unserem Tisch landete war traumhaft. Chefin konnte nicht aufhören zu schwärmen, lediglich das wir nur eine Nacht hier blieben, war ein berechtigter Kritikpunkt an die eigene Adresse, zum zweiten machte sie sich Sorgen, was der Koch wohl denken würde, wenn man ein solch fantastisches Essen nicht aufisst. Die Menge war schlicht der Grund.

Wir hatten uns aber fest vorgenommen, endlich mal die spanischen Desserts anzugehen, und sowas muss man dann auch mal knüppelhart durchziehen:

Nach dem Esssen den Berg sich wieder hochschleppen war nicht einfach aber gelang, Chefin brauchte da schon etwas Unterstützung… am Ende nach einem kurzen Zwischenstopp auf der Terrasse nur noch kraftlos ins Bett, Chefin konnte zumindest noch ein paar Zeilen lesen…

Thema Gesundheit: Chefin ist auf dem aufsteigenden Ast, was sehr schön ist! Reizhusten und Schnupfen lassen ganz langsam nach. Dagegen ich bin ein Wrack. Ein Blick in den Rückspiegel bei der Fahrt lies mich auf die Idee kommen, dass so wohl ein Junkie auf Entzug aussehen muss. Gestern Abend habe ich dann mal eine Tablette genommen, um den Abend genießen zu können, aber der direkte Weg vom Flughafen zum Arzt wird mir wohl nicht erspart bleiben.

Nach dem Frühstück dann weiter nach Malaga, dort eigentlich im Süden der Stadt noch einen entspannten Strandnachmittag geplant, mal sehen, was die Gesundheit erlaubt.