Eine neue Folge von Velo – Home dem Podcast rund ums Fahrrad ist abrufbar…

So oder so ähnlich würde ich mir wünschen, dass ihr bald eine Meldung in eurem Podcatcher, in eurer Timeline oder meinetwegen auch in eurem RSS Reader habt. Die Meldung, dass eine Folge des Velo Podcast zum download bereit steht.

Kurz nachdem ich Anfang 2009 die Smartphonewelt betrat wurde ich auch erstmalig auf Podcasts aufmerksam. Seitdem sind diese für mich aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gerade beim Grundlagentraining, wo es sonst ja vielleicht auch mal langweilig wird, kann man sich davon wunderbar ablenken lassen und sich so die Zeit vertreiben. Podcasts sind für mich das Radio wie ich es immer wollte.

Die Idee selber einen Podcast zu machen kam dann recht schnell, allerdings damit auch die Unsicherheit, wie und ob man so etwas auf die Beine gestellt bekommt und vor allen Dingen auch, ob ich die technischen Fertigkeiten mitbringen. Das Thema des Podcasts war natürlich nie eine Frage. Schau ich mir meine Twitter Timeline an, schau ich mir an mit welchen Leuten ich per email austausche, was sonst als das Fahrrad sollte im Mittelpunkt stehen. Podcasts rund ums Fahrrad gibt es ein paar wenige schon, aber die ich bisher gefunden habe, beziehen sich vorwiegend auf den Profisport und sind auf Englisch.

Den Gedanken schiebe ich also schon seit Jahren vor mir her und möglicherweise hätte ich ihn auch noch Jahre vor mir hergeschoben, wenn nicht der sehr nette Tobi Baier mal in einem Podcast erwähnt hätte, dass er so furchtbar gerne Chips isst. Als Danke schön für viele Stunden Podcast habe ich ihm daraufhin eine Kiste Chips zugesendet und er kam auf die Idee, diese nicht einfach nur so zu essen, sondern daraus eine Folge seiner http://www.pubkameraden.de/ zu machen zu der er mich einlud.

Gestern haben wir das Ding aufgenommen und schon im Vorfeld hatte ich mir dann gedacht, dass dies vielleicht die Gelegenheit ist zu testen, ob mir so etwas liegt und/oder ob ich das weiter verfolgen möchte.

Tobi hat es mir wirklich sehr sehr einfach gemacht und so ist nach der Aufnahme der Entschluss für mich gefallen, dass ich es zumindest mal versuchen möchte.

Nur alleine schaffe ich das nicht.

Mir fehlen die technischen Fertigkeiten, um es alleine zu stemmen und so habe ich – vielleicht auch naiv wie ich bin – gedacht man könne so eine Art „Skills Crowdfunding“ veranstalten. Es geht nicht darum, dass ich Arbeit abwälzen will, sondern vielmehr darum dass ich gerade zu Beginn Unterstützung brauche, ein Gerüst auf die Beine zu stellen.

Ein Logo, vielleicht ein Jingle für den Anfang und das Ende, ein Namen für das Baby, für jede Art von Input bin ich dankbar. Und wenn das Ding steht und es darum geht, die ersten Folgen zu produzieren, wird es mit Sicherheit auch die ein oder andere Anfrage geben, ob ihr nicht über ein Thema mit mir sprechen wollt, wo ich mir vorstellen kann, dass ihr vielleicht darüber erzählen wollt.

Apropos Themen… Es soll sich ums Fahrradfahren drehen. Bewusst breit angelegt, weil ich finde, dass das Fahrrad viel zu bieten hat. Es soll um den Jedermannsport gehen, um technische Aspekte des Rennrads, um Selbstaufbauten, um verschiedene Radtypen, was daran faszinierend ist. Aber auch um die Kultur rund um das Rad. Schlicht und einfach um die Dinge, die in meiner Timeline oder in Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer mal angerissen werden, aber vielleicht auch mal den Raum bekommen sollten, länger durchgesprochen zu werden.

Das sind so die ersten Gedanken dazu. Jetzt ist es erstmal in die Öffentlichkeit getragen.

Ich würde mich sehr über ein Feedback hier in den Kommentaren freuen, ebenso, wenn ihr es weiter tragt denn ich kann mir irgendwie nicht richtig vorstellen, dass ich der Erste und Einzige mit der Idee bin. Und falls ich sagt „He, dass Projekt gibt es doch schon, hier der Link dazu“, dann her damit, denn vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit sich irgendwo einzubringen, wo ich noch gar nicht weiss, dass es diesen Podcast gibt.

Projekt…

Es ist ganz schlimm, aber irgendwie ist da dieses Projekt in meinem Kopf, welches irgendwie immer konkreter in meiner Vorstellung wird, wo das Konzept was dahinter steht immer klarer wird und was sich trotzdem derzeit nicht realisieren lässt da mir in manchen Bereichen einfach die technischen Fähigkeiten und/oder das Wissen zur Umsetzung fehlen was mich in gewisser Hinsicht irre macht.
Aber vielleicht ist eine Art crowdfunding die Lösung. Ein Crowdfunding wo nicht Geld sondern Fähigkeiten und know how eingesammelt wird?!
Vielleicht schon nach dem Wochenende mehr davon.

Garmin 500, der erste Eindruck

Nach ewig langem Hin und Her überlegen, ob ein neuer Tacho wirklich angeschafft werden muss, bekam ich das OK der Finanzverwaltung und nun ist das Ding da.

Ans Rad schrauben dauerte etwa 8min, und das morgens vor dem Weg zur Arbeit…

Auf den ersten Blick bin ich sehr sehr glücklich mit dem Ding. Der Plan 8 Felder auf den ersten Screen zu legen und nicht automatisch durchzublättern werde ich wahrscheinlich nochmal überdenken. Lag es an der Uhrzeit und/oder meiner Müdigkeit, die Zahlen waren zu klein… werde vermutlich auf 2 screesn mit je 4 Feldern wechseln.

Aber das wird sich wohl alles über die Zeit noch verändern. Vermissen tu ich bisher noch die Einstellung für %HF von maxHF – gehe aber davon aus, dass meine Augen noch nicht richtig offen war… Auch auf der Garmin Connect Seite habe ich die Angabe nicht gefunden.

Ach ja, der Import auf die Garmin Seite lief ja erstaunlich simpel, auch der import ins Trainingstagebuch und Strava sehr schön simpel. Was nur wundert, dass selbst bei so kurzer Distanz die gefahrenen Höhenmeter sich unterscheiden. Es soll da wohl eine automatische Korrektur auf der Garmin Seite geben, gefunden habe ich auch die bisher nicht.

Jetzt muss das Ding nur noch bewegt werden 🙂 Gestern bei schönstem Wetter bis 23.30 an einem Projekt gesessen, heute wird es auch nochmal spät, da ist nicht viel zu erwarten. Dann wird das Wetter natürlich schlechter. Bleibt die Hoffnung, dass es dann richtig losgehen kann und zumindest vor Rund um Köln noch ein paar KM gedreht werden.

Post aus Norwegen…

Eben stand unser Papierkramchefin an meinem Schreibtisch und überreichte mir einen Umschlag mit dem Kommentar, ein Liebesbrief aus Norwegen. Kurz überlegt, gut ich war 2mal in Norwegen, aber da war ich echt noch jung und glaube nicht, dass ich da so einen bleibenden Eindruck hinterlassen habe.

Umso größer die Freude, dass mir Markus aus Norwegen ein Jerseybin aus seinem Shop hat zukommen lassen. Vielen Dank Meerblickzimmer !!!

Mit einem kleine Schnitt, habe ich mir noch einen Kopfhörerloch reingebastelt, podcasts müssen halt beim Grundlagentraining sein. War völlig unproblematisch. 

Funktioniert alles wunderbar und man kann den touchscreen perfekt bedienen.

Daumen hoch und Kaufempfehlung. 

http://54elf.de/shop/jerseybin/

Augen auf beim Mantelkauf

Via twitter wurde mit Mettys Blogeintrag zur Rennradreifenwahl in die Timeline gespült und wie alle Anderen auch, habe ich natürlich eine Meinung dazu, die sich nach ein paar Jahren sogar noch verfestigt hat.

Zu Beginn hatte mein schönes Canyon ganz einfache Contis drauf. Als es dann mal Zeit war zu wechseln, habe ich nach Lektüre der obligaten Zeitschriften uns Tests die Continental 4000 s in der 23mm Variante geholt.

Aufgezogen, losgefahren, begeistert sein. Kaum etwas übertrifft diesen Moment der erste Fahrt. Die Reifen sind noch schön sauber, das Gummi riecht noch und man hört beim Antreten einen satten Sound von des abrollenden Gummi. Ich wollte nie wieder andere Mäntel fahren. Die Pannen hielten sich im Rahmen, meist war auch eine gehörige Portion Dummheit im Spiel.

2011 wurden dann die Teilnehmer des Team Muax von Schwalbe mit den Ultremo ZX ausgestattet. Interessante Optik und toller Reifen. Aufgezogen und losgefahren. Das satte Geräusch fehlte zwar, aber ich hatte auch ein gutes Gefühl dabei. Leider waren die Reifen schon nach etwa 2000km runter und zogen Fäden. Außerdem war die Pannensicherheit deutlich schlechter. Da ich selbst im Job mich immer sehr über Feedback durch den Kunden freue schickte ich die Mäntel an Schwalbe und fragte nach, ob dies normal sei nach der Laufleistung und man schickte mir – was mich sehr sehr positiv überraschte – umgehend einen neuen Satz zu. So sammelt man Pluspunkte.

Der neue Satz hielt länger, die Pannensicherheit war aber gegenüber dem 4000s deutlich schlechter.

2012 war der Geschenkesack von Muax nochmal größer und es gab wieder Ultremos. Ich hatte den Eindruck, diese würden etwas besser rollen, als das Vorjahresmodell und eine zeitlang ging es auch gut, aber ob es Pech war oder die Ultremos, nach einer Serie von platten Reifen war ich dann an dem Punkt, wo ich mir schon überlegte wieder zu wechseln. Insbesondere beim Ötz hatte ich wenig Lust auf eine Reifenpanne.

Bei der Gelegenheit wechselte ich auch direkt auf 25mm Modelle. Diesen wird ja etwas mehr Komfort bei nahezu identischen Abrolleigenschaften nachgesagt. Und seit August bin ich mit der Wahl auch sehr zufrieden. Beim nächsten Kauf werden es vielleicht die 4 seasons, ist deren Pannensicherheit wohl noch etwas besser.

Dies ist für mich übrigens auch in zunehmendem Maße der entscheidende Faktor. Mahl ehrlich, ein Jedermann wie ich merkt da wirklich kaum Unterschiede im Rollwiderstand, wenn er einen Conti oder Schwalbe fährt. Dafür bin ich zu unsensibel. Ob es einen Unterschied zwischen 23mm und 25mm in Punkto Komfort gibt würde ich auch nicht beschwören, ich bilde mir zumindest ein, etwas zu spüren bei langen Touren.

Als Conti 4000S in der 25mm Variante wäre meine Empfehlung an Metty!

Die Lezyne Pumpe und ich

Also die Luftpumpe die für mich einwandfrei funktioniert muss wohl noch gebaut werden. Das Kapitel Standpumpe wird ab heute neu geschrieben, ich werde wohl gleich im Laden um die Ecke ein neues Modell erstehen. Das alte Ding funktioniert nicht mehr richtig und es kann ja nicht sein, dass ich bei einem Mantelwechsel 80% der Zeit darauf verwenden muss, wieder neue Luft in den Reifen zu bekommen.

Da hab ich dann nochmal die mobile Pumpe in die Hand genommen, die ich seit ihrer Anschaffung erfreulicherweise erst einmal nutzen musste.

Eigentlich war ich sehr sehr begeistert. Das Konzept der Lezyne finde ich eigentlich klasse, wird doch direkt an das Ventil ein Schlauch geschraubt. Aber gestern Abend dann die Ernüchterung. Mach ich was falsch, oder kann es wirklich so leicht passieren, dass man das obere Stück des Ventils beim wieder abschrauben mit löst und dieses dann einfach rausgeht und somit natürlich auch Luft und Druck? Eigentlich kann das doch nicht sein und ich denke auch gerade die ganze Zeit darüber nach ob es einen Bedienfehler meinerseits gibt, aber wenn ja wo???

Da ich weiss, dass nicht wenige mit dieser Pumpe unterwegs sind, hat jemand vielleicht eine Idee? Oder stelle ich mich einfach ungeschickt an?

Einen schönen Fixielenker drauf bauen? Macht man das?

Das neue Stadtrad ist da, hurra.

Vorab, in Köln fährt man als Stadtrad kein schönes Rad. Wenn man die Möglichkeit hat, es sicher unterzustellen, es nie an den Straßenrand stellt kann man drüber nachdenken, aber wenn einem – wie mir – in den letzten Jahren 2 Räder gestohlen wurden, dann will man einfach nicht viel investieren. Das ist auch der Grund warum derzeit an ein Projekt Fixie noch nicht zu denken ist…

Ergo habe ich vom Radhändler meines Vertrauens ein gebrauchtes Stadtrad bekommen. Der Tausch gegen ein selbstgekochtes Abendessen ist mehr als fair und ich habe jetzt wieder einen fahrbaren Untersatz.

Eigentlich bin ich auch sehr zufrieden, 3 Gänge Sachs reicht völlig, silber als Farbe OK, die Größe passt. Nur der Lenker ist irgendwie komisch… Mag sein, dass mein letzter Stadtradlenker etwas sehr breit war und dieser etwas sehr schmal, aber die ersten Meter waren wirklich sehr kurios.

Daher meine Überlegung, ob ich den ersten Baustein meines Projekts Fixie schon jetzt erstehe und anbaue und mir einen neuen Lenker montiere. Am liebsten wäre mir etwas, was man wohl Bullhornlenker nennt, wenn der Name meiner Meinung nach auch ziemlich doof ist.

Jetzt mal in die Runde. Werde ich damit völlig verlacht, oder geht das schon? Die Haltung ist eh schon relativ gestreckt, daher denke ich, dass das ganz gut passen würde…