Einbrecher bei uns?!

Also mir kommt da gerade etwas sehr komisch vor…

Letzten Samstag habe ich doch noch getwittert, es würde sich nicht mehr lohnen die Uhr in der Küche auf Winterzeit umzustellen. Ist ja eh bald Sommer. Ich komme eben nach Hause und die Uhr zeigt auf einmal die richtige Zeit an?!

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Im ersten Moment war die Schuldige natürlich sofort ausgemacht. Die Frau war es. Doch Sie bleibt dabei, dass Sie damit nichts zu tun hat. Verdächtige Nummer 2 unserer Katze hat mehr Methoden mich in den Wahsinn zu treiben als Mensch sich vorstellen kann. So profane Dinge würde sie nicht machen.

DSC_0106Und der Kater? Nunja… ich bin jedesmal wieder überrascht, dass er überhaupt seine Toilette findet, dass er überhaupt einen Begriff von Zeit hat, schließe ich mal aus…

Also. Wer sind diese Einbrecher, die in fremde Wohnungen eindringen und dort die Uhren verstellen? Sind das die Gleichen, die auch heinlich eindringen und meine Pullover und Hemden enger machen? Können die vielleicht auch mal mein Rad putzen oder den Computer ein wenig auf Vordermann bringen?

Sachdienliche Hinweise werden fürstlich entlohnt.

 

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Das Jutebeuteldrama.

Wieviel Jutebeutel kann man eigentlich so haben, bzw. wieviel Beutel sind normal? Bitte geht mal in eure Küche, wo die ja bestimmt in irgendeinem Schrank liegen, oder an einem Haken hängen oder sonstwie verstaut sind.

Nach dem Umzug wussten wir erstmal nicht wohin, daher meinte ich – wohlwissend, dass ich nicht ganz so viele Schuhe hab – die könnten erstmal in meine Schuhschublade im Flur. Gerade wollte ich dann da Schuhe verstauen, da fand ich 18, NOCHMAL IN WORTEN ACHTZEHN Jutebeutel vor.

Die kann man doch entsorgen, wenn die Frau es mal nicht mitkriegt, oder?

OK, einer hat dann schon Relevanz und darf bleiben…

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Umzug done, zumindest fast…

Nach fast 3 Wochen sind wir endlich – zumindest fast – durch mit dem Umzug. Noch das ein oder andere Regal muss an die Wand, ein paar Bilder aufgehangen werden und ein paar kleinere Kisten ausgepackt werden.

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2013-03-17 14.17.48So langsam machte es auch keinen Spaß mehr und bei manch anzubringender Lampe oder zusammenzuschraubendem Schrank bin ich wirklich an meine Grenzen gestoßen, aber am Ende ist alles gut gegangen und alles hängt. Wobei ich bei dem einen Regal immer noch nicht sicher bin, ob das wirklich längergristig die Last trägt…

Und endlich habe ich auch in unserem Schrank genug Platz meine Radsachen richtig aufzuhängen, sehr schön.

6c0895b88e6b11e2a94622000a1fbd9f_7Und die bessere Hälfte hat fast ganz alleine ihren Kamin zusammengeschraubt. Da bin ich auch ein wenig stolz auf Sie.

Jetzt heisst es nur noch einleben und auf das erste Frühjahr im Altbau freuen. Und hoffentlich auch bald wieder mit dem Renner unterwegs sein, zum Glück war das Wetter schlecht, da fiel es mir leichter aufs radeln zu verzichten.

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Aber bei allem Stress und aller Arbeit, sind wir doch recht froh mit der neuen Wohnung, und wie schon einmal hier geschrieben, so einfach ist das ja nicht hier in Köln Sülz…

Tag 1 in der neuen Wohnung

Verlief recht katastrophal alles.

Anstatt wie vereinbart um 9Uhr die Schlüssel zu bekomen, wurden sie uns dann um 16Uhr ausgehändigt. Toller Start. Das Umzugsunternehmen, welches wir für 2h engagiert hatten, stellte also Kühlschrank, Waschmaschine und alle anderen schweren Dinge in den Flur, so dass wir später selber Hand anlegte und sich alles weiter verzögerte und später wurde.

etwas 65qm Räume mussten wir dann noch die Wände grundieren, damit wir diese dann heute streichen können… und eigentlich tut jetzt schon alles weh.

Aber ich hab gehört, bald ist Frühling, dann sind wir vielleicht auch fertig.

 

Wohnungssuche in Köln

Wenn man mit dem Gedanken spielt nach Köln zu ziehen, oder sich mal innerhalb der Stadt verändern möchte muss man sich auf Einiges gefasst machen.

Also ich in diese Stadt kam dauerte die Suche mit meiner damaligen Mitbewohnerin ewig und 3 Tage und die Wohnung die wir letztendlich bekamen war die 27. die wir uns angeschaut hatten. Das war vor 16 Jahren und ich möchte mal die These aufstellen, dass es mittlerweile noch schlimmer geworden ist.

Nach etlichen Umzügen durch verschiedene Stadteile sind wir vor 6 Jahren in Köln Sülz angekommen und wenn es nach meiner bessere Hälfte werden wir den Stadtteil wohl nie wieder verlassen. Man hat alles was man braucht, die meisten Leute sind sehr nett und es erweckt den Anschein, als wäre der Anteil der jungen Familien größer als in anderen Stadtteilen.

Das hat natürlich seinen Preis.

Auf dem normalen Wohnungsmarkt kann man mit 10,50€ bis 11€ Kaltmiete pro qm rechnen und muss fast selbstverständlich die 2,36 Monatsmieten Provision für einen Makler einkalkulieren. Unschön.

Da wir für unser kleines Nest eine relativ niedrige Miete zahlten war es für unsere Hausverwaltung natürlich von Interesse, uns mittelfristig aus unsere Wohnung raus zu bekommen. Was wiederum zur Folge hatte, dass man uns liebend gerne eine größere Wohnung in der Nachbarschaft anbot. 3 Zimmer 72qm ist hier in Sülz wirklich begehrt, keine Maklergebühr, da muss man ja fast zuschlagen.

Ergo werden in den nächsten Tage die Koffer gepackt und von Hausnummer 17 in Hausnummer 23 umgezogen.

Für unsere alte Wohnung hatten wir schon mehrere Anfragen und vergeben war natürlich sofort. Das ist Sülz…

Nerven liegen blank.

Es nervt:

… das die Zähne 9 Tage nach der Weisheitszahn OP immer noch schmerzen

… das ich immer noch nicht richtig weiss, was ich für die Vegetarier an meinem Geburtstag kochen soll

… das ich ewig nicht auf dem Rad saß

… das an Sport gerade eh nicht zu denken ist

… das es kalt ist

… das wir diese echt schöne Wohnung haben können, aber jetzt alles so schnell gehen muss

… das ich keine Ahnung habe, wie wir das mit der Renovierung hinkriegen sollen.

… das ich 2 linke Hände habe und beim Gedanken ans streichen es mir jetzt schon eiskalt den Rücken läuft

… das der Boden in der Küche raus und ein neuer rein muss

… das ich ggf. 2 Wohnugen parallel bezahlen muss

… das die Tage Mitte Februar nicht einfach alle 50h lang sind

und noch vieles mehr.

Das Flinksterabenteuer oder wo ist die versteckte Kamera…

Also heute mal kein Radsport, sondern kurioses aus dem Alltag…

Nicht wirklich ein Jeck haben wir heute den Tag – neben 2,5h radeln – dazu genutzt unsere Wohnung ein wenig zu verschönern, bzw. die dafür nötigen Möbel erstanden. Da wir ja selbst nicht im Besitz eines Autos sind, kurzerhand eines geliehen.

Hier in Köln gibt es ja Flinkster, ein Mietwagenprojekt der deutschen Bahn. Bisher hat das bei uns immer reibungslos und perfekt geklappt. Bisher halt.

Man muss dazu wissen, dass man eine Karte hat, mit der man das vorher per website angemietete Auto öffnen kann, im Auto selber ist dann ein Schlüssel mit einem Chip, dessen Notwendigkeit sich mir noch nicht ganz erschlossen hat.

Jedenfalls einen schmucken Kombi gemietet, die bessere Hälfte radelt zum Unicenter wo dieser geparkt war, ich spring noch schnell unter die Dusche, da kommt auch schon der 1. Anruf, die Parkkarte sei nicht zu finden, die man jedoch benötigt um den Parkplatz zu verlassen. Bessere Hälfte ruft bei Flinkster an, ich mach mich schon zu Fuß auf den Weg, um Sie bei der Suche zu unterstützen. Das Ende vom Lied war, dass die Parkkarte weg war, wir bei Notfallhotline mit dem Schrankenwärter telefonierten und so mit 30min Verzögerung endlich den Parkplatz verlassen konnten. Das waren schon mehr Komplikationen als wir in unserer ganzen Flinksterzeit bisher hatten.

Es sollte aber noch besser kommen…

Alle Möbel erstanden, hatten wir das Problem, dass sich die Heckklappe des Astras nicht mehr schließen lies. Ok, mit irgendwelchen Bändern das ganze halbwegs provisorisch zugebunden, und mit offener Heckklappe und herausstehenden Möbeln die Schleichfahrt heim angetreten. Bei uns nur schnell ausgeladen fährt die bessere Hälfte zurück zum Unicenterparkplatz, dass Auto will ja wieder am ursprünglichen Platz geparkt werden. 

Wieder ein Anruf, bessere Hälfte kann ihre Flinksterkarte nicht mehr finden. Diese bleibt auch unauffindbar, ist aber zwingend notwendig, um das Auto zu verschließen. Dieses funktioniert nur, wenn Schlüsselchip in seiner Vorrichtung ist, und man eine Karte am Lesegerät von außen vorbeizieht.

Nach erneuten Gesprächen mit Flinkster, bleiben nur 2 Möglichkeiten. Zum HBF (am Rosenmontag!) und eine neue Karte beantragen, damit den Wagen verschließen, oder aber es mit meiner Karte verschließen. Ich setze mich natürlich aufs Rad, fahre schnell zu der mittlerweile leicht aufgelösten Dame und will als Retter in der Not lässig den Wagen mit meiner Karte verschließen und es tut sich nix. Nach div. Versuchen wiedermal ein Anruf bei Flinkster. Eine Art Checkliste durchgehend prüfe ich verschiedene Sachen und stelle fest, dass die bessere Hälfte nicht die Chipkarte in die notwendige Vorrichtung gesteckt hat, sondern vielmehr eine Art Schlüsselanhänger 🙂 Chip rein, aussteigen, Karte rüberziehen, es tut sich nix. 

Der nette Flinksterherr, bemüht sich sehr, aber wir kommen nicht weiter, lt. seiner Aussage scheint sich die „Bordelektronik“ komplett aufgehangen zu haben. 

Ich komme auf die Idee, einfach eine Buchung auf meine Karte anzulegen, die vorherige Buchung zu löschen und somit mit als Nutzer zu aktivieren. Helle Freude ob dieses Gedanken bei Flinkster, er führt dies durch und wir warten etwas, bis die ganzen Daten verarbeitet sind. Mittlerweile stehen wir schon eine geschätzte halbe Stunden auf dem Parkplatz und doktorn da rum. 

Alle Daten übertragen, es sollte nun funktionieren und es tut sich… nichts.

Ich soll in der Leitung bleiben, offensichlich ist mein Flinkster Freund mittlerweile auch ratlos und will sich Rat bei Kollegen holen. Er kommt mit einer neuen Idee. Ich solle:

1. Den Wagen anlassen.
2. Den Schlüssel mit Chip im Handschuhfach in die Vorrichtung stecken. 
3. Per Knopf am Schlüssel das Auto verriegeln. 

In diesem Moment muss ich den Herrn stoppen denn beim öffnen des Handschuhfachs, habe ich plötzlich die Klappe des Handschuhfachs in der Hand. 

Ich fasse zusammen. Ich sitze in einem Auto, dass ich nicht mehr verschließen lässt, mit aufgebrochenen Handschuhfach auf einem dunklen Parkplatz. Am Rosenmontag. Das wäre eigentlich der richtige Moment, für einen Polizisten mal vorbeizuschauen. Das wäre eine lange Erklärung geworden…

Der Flinksterfreund ist ein wenig fassungslos, meint den Schaden würde er eintragen, da solle ich mir jetzt keine Sorgen machen und wir arbeiten weiter seine Liste ab, Türen wieder auf, aussteigen, Karte drüber ziehen und… Oh Wunder! Der Wagen ist zu!!! 

Ekstatische Freude bei uns und dem Herrn in der Leitung. Wir wünschen uns allen noch einen schönen Abend und verabschieden und mit einem „Kölle Alaaf“ setzen uns auf unsere weniger kompliziert zu bedienen Räder und radeln heim. Ich winke zum Abschied noch den Kameras, die dort eigentlich zur Überwachung installiert sind, ob nicht irgendjemand die Aufzeichnung doch noch für die versteckte Kamera nutzt, man weiss es ja nicht so genau.