Einbrecher bei uns?!

Also mir kommt da gerade etwas sehr komisch vor…

Letzten Samstag habe ich doch noch getwittert, es würde sich nicht mehr lohnen die Uhr in der Küche auf Winterzeit umzustellen. Ist ja eh bald Sommer. Ich komme eben nach Hause und die Uhr zeigt auf einmal die richtige Zeit an?!

2013-11-18 17.12.06

Im ersten Moment war die Schuldige natürlich sofort ausgemacht. Die Frau war es. Doch Sie bleibt dabei, dass Sie damit nichts zu tun hat. Verdächtige Nummer 2 unserer Katze hat mehr Methoden mich in den Wahsinn zu treiben als Mensch sich vorstellen kann. So profane Dinge würde sie nicht machen.

DSC_0106Und der Kater? Nunja… ich bin jedesmal wieder überrascht, dass er überhaupt seine Toilette findet, dass er überhaupt einen Begriff von Zeit hat, schließe ich mal aus…

Also. Wer sind diese Einbrecher, die in fremde Wohnungen eindringen und dort die Uhren verstellen? Sind das die Gleichen, die auch heinlich eindringen und meine Pullover und Hemden enger machen? Können die vielleicht auch mal mein Rad putzen oder den Computer ein wenig auf Vordermann bringen?

Sachdienliche Hinweise werden fürstlich entlohnt.

 

Projekt…

Es ist ganz schlimm, aber irgendwie ist da dieses Projekt in meinem Kopf, welches irgendwie immer konkreter in meiner Vorstellung wird, wo das Konzept was dahinter steht immer klarer wird und was sich trotzdem derzeit nicht realisieren lässt da mir in manchen Bereichen einfach die technischen Fähigkeiten und/oder das Wissen zur Umsetzung fehlen was mich in gewisser Hinsicht irre macht.
Aber vielleicht ist eine Art crowdfunding die Lösung. Ein Crowdfunding wo nicht Geld sondern Fähigkeiten und know how eingesammelt wird?!
Vielleicht schon nach dem Wochenende mehr davon.

Warum ich noch jetzt jeden Tag 2 Osterhasen kaufe…

Manchen ist es ja vielleicht bekannt, aber meine bessere Hälfte hat nicht selten eine ordentliche Migräne. Dem ist auch mit Medikation nicht beizukommen und wenn Sie da ist, kann man nix machen, als ihr ein möglichst ruhiges Umfeld schaffen und Schokolade für die Seele besorgen.

Am liebsten sind ihr da die Schokosaisonartikel eines bestimmten Herstellers. Gibt es die nicht, behilft man sich auch gerne mit M&Ms oder anderen Schokoladen, aber die goldenen Weihnachtsmänner und Osterhasen sind ihr schon am Liebsten.

Daher wird nach den Feiertagen – wenn es das Zeug dann auch noch zum halben Preis gibt – ordentlich zugeschlagen und ich mache mir natürlich auch ein wenig Gedanken, was die Leute im Supermarkt so denken, wenn ich die Hasen dort in größerem Umfang rausschleppe. Aber egal, was bei Migräne hilft, bzw. den Schmerz lindert, wird herangekarrt.

Ach und wenn jemand noch eine Idee hat, was man bei Migräne auch versuchen könnte. Immer her damit 🙂

Das Jutebeuteldrama.

Wieviel Jutebeutel kann man eigentlich so haben, bzw. wieviel Beutel sind normal? Bitte geht mal in eure Küche, wo die ja bestimmt in irgendeinem Schrank liegen, oder an einem Haken hängen oder sonstwie verstaut sind.

Nach dem Umzug wussten wir erstmal nicht wohin, daher meinte ich – wohlwissend, dass ich nicht ganz so viele Schuhe hab – die könnten erstmal in meine Schuhschublade im Flur. Gerade wollte ich dann da Schuhe verstauen, da fand ich 18, NOCHMAL IN WORTEN ACHTZEHN Jutebeutel vor.

Die kann man doch entsorgen, wenn die Frau es mal nicht mitkriegt, oder?

OK, einer hat dann schon Relevanz und darf bleiben…

2013-03-18 18.47.46

Auf geht es nach München

Es steht mal wieder eine Reise an. Der Einladung von Freunden folgend und noch ein Familientreffen mitnehmend geht es heute nach München.
Der Zeitpunkt ist vielleicht nicht perfekt –  so olympische Spiele wollen ja verfolgt werden und Training wäre auch nicht schlecht – aber was will man machen. Feste müssen gefeiert werden wie sie fallen.
In der nächsten Woche dann auch mal wieder was zum Ötztraining frei nach dem Motto „wir sind aus Köln,  Wunder gar kein Problem :-)“

Mir geht es auf den Nerv!!!

Was sich hier in Köln teilweise abspielt, ist unfassbar.

Gefühlt bin ich in der letzten Woche mindestens 3mal fast platt gefahren worden. Und nicht etwa, weil ich mit dem Rennrad wie ein Irrer und voller Laktat unkonzentriert war, sondern weil ich lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre statt noch ein Auto durch die verstopften Straßen zu lenken.

Wohlgemerkt, wenn ich mich nicht an die Verkehrsregeln halten würde, dann könnte ich noch den Ansatz eines Verständnis aufbringen, wenn mich ein Autofahrer übersieht. Aber diese Gelegenheiten zähle ich nicht mit.

Ab heute werde ich einfach mal jedesmal, wenn es wieder einigermaßen knapp war ein +1 hier einfügen, auch damit ich mal am Ende des Jahres eine Idee davon habe wie oft so etwas passiert.

Vielleicht auch ein nettes Photo von der Straßensituation, wenn ich Zeit und Muße habe.

Eben hat mich ein netter älterer Herr in dickem silbernen Benz fast umgemäht. Hat aber noch nett gewunken…

+1

Als Michael Douglas mir ein Buch schenkte…

Als ich bei einem der Menschen, denen ich so bei twitter folge das Wort Blogparade las, konnte ich ehrlich gesagt so überhaupt nichts damit anfangen.

Und da ich das – vorwiegend vom Radsport geprägte – Geschreibsel hier auch nicht unbedingt als waschechten Blog sehe, fühlte ich mich auch nicht direkt angesprochen. Aber nach Lektüre des verlinkten Artikels (Schicksalsromane) kam ich dann doch ein wenig ins grübeln, dachte nach an welchem Punkt mich Bücher sehr berührt hatten und welche Bücher ich wohl erwähnen würde… frei dem Motto “nachgedacht und mitgemacht” dann also mein Beitrag.

Das erste Buch, das mir einfiel, war schlicht und einfach eines dieser schwarzen Bände mit Alfred Hitchcock vorne drauf, welches von den Abenteuern von Justus, Peter und Bob erzählte. Dieses ist das erste Buch, welches ich noch in Erinnerung habe, das ich von einem Nicht-Familien-Mitglied geschenkt bekam, meinem damaligen Klassenlehrer Herr Rübenkamp.Dass er sehr unter diesem Namen leiden musste, liegt wohl auf der Hand, wurde er hinter seinem Rückendoch immer nur Rübe genannt. Zum Abschied der Grundschulzeit bekam jeder von ihm ein Band der Geschichten aus Rocky Beach und ich hatte sogar das Glück, Band 1 ab sofort im Regal stehen zu haben.

Das Buch fand ich so beeindruckend, dass ich jedes Mal wenn ich darin las, den Plastikeinband abnahm, damit ich diesen auch ja nicht verknicke, er Eselsohren kriegte oder sonst in irgendeiner Form verunstaltet wurde. Diesem einen Buch folgten weitere, wurden aber dann auch recht bald durch die wohl noch bekannteren gelben Europa Hörspielkassetten ersetzt.

Beeindruckend war dann, wie vor wenigen Jahren mal die Sprecher auf ihre erste Tour gingen und man damals im Kreis von fast Gleichaltrigen – die Spanne lag wohl bei +/- 10 Jahren – im Limelight saß und erstmals ein „Live Hörspiel“ der drei Fragezeichen hören konnte. Erwachsene Menschen die alle da saßen, immer mal wieder gerne mit geschlossenen Augen, sich wohl alle auf einer gemeinsamen Zeitreise befindend vom ersten Lesen eines der Bücher oder dem ersten Hören einer der gelben Kassetten bis zum Heute, wo die drei Fragezeichen immer noch von den gleichen, mittlerweile älteren Herren eingesprochen werden. 2 Stunden lang war alles Vergessen, was sonst wichtig oder auch unwichtig war.

Das 2. Buch, das mir einfiel, schenkte mir ein Freund. Zum damaligen Zeitpunkt – ich war gerade neu in Köln angekommen – gab es manche Dinge, die irgendwie nicht richtig rund liefen. Nichts wirklich Schlimmes oder Tragisches, aber anscheinend reichte es aus, diesen Freund zu veranlassen, mir dieses Buch zu schenken.

Der Inhalt des Buches ist kurz erzählt, Blödmann verhält sich doof und Freundin läuft ihm völlig zurecht weg, er versucht trotzdem, oder vielleicht auch gerade deswegen, Spaß zu haben, es gelingt ihm nur teilweise und an das Ende, muss ich gestehen, erinnere ich mich nicht mehr so genau. Was mich aber nachhaltig beeindruckte, war der Stil, in dem es geschrieben war, hatte ich etwas in dieser Art noch nicht gelesen. Hinzu kam, dass es für einen Oasis Fan kaum etwas Größeres geben kann, als wenn jedes Kapitel mit einem Oasis Song Titel als Überschrift beginnt. Das Buch war schnell durch, und als ich im Klappentext noch las, dass der Autor exakt am gleichen Tag im gleichen Jahr wie ich geboren war, da staunte ich nicht schlecht und hatte das, was man schon damals Popliteratur nannte, für mich entdeckt. Ob es ein Kracht, der sich ja jetzt bevorzugt beleidigt und auch verwirrt gibt, ein Nickel, Bessing oder Goetz war, ein Biller oder natürlich vor allen Dingen ein Stuckrad-Barre, vieles von dem, das sie veröffentlichten, habe ich damals gelesen. Ewig lange Zugfahrten wurden mir so verkürzt und ich wurde unterhalten.

Der Habitus des Ganzen wurde mir dann mit der Zeit ein wenig zu aufgesetzt, alles zu unbedeutend, schlicht belanglos. „Soloalbum“ aber hatte mich beim ersten Lesen nachhaltig beeindruckt. Genauso wie es mich übrigens ein paar Jahre später beim 2. Lesen enttäuscht hatte. Und ebenso wie es damals die 3. Fragezeichen bei einem Auftritt geschafft hatten mich in meiner Meinung über sie zu bestätigen, beschleunigte sich mein Abschied von der Popliteratur durch einen Auftritt. Diesmal bei der LitCologne lasen Stuckrad-Barre, Franz Dobler und Wiglaf Droste Texte von Jörg Fauser. Da ja Stuckrad-Barre in letzter Zeit gegen so manches, was man über ihn geschrieben hat, vorgeht, sag ich einfach mal die anderen waren deutlich besser.

Soloalbum schenkte mir übrigens Michael Douglas. Wir verloren uns über die Jahre aus den Augen, zumindest weiss ich, dass er heute in Berlin lebt und dort als Anwalt arbeitet.