Eurosport Player – die Nerven liegen blank :-)

So, irgendwie hat man sich dann mal mit der Situation arrangiert. Ohne Ton per app auf dem TV ging ganz gut. Auf die heutige Etappe habe ich mich auch wirklich gefreut…

Als ich die App auf dem Samsung TV geöffnet habe, kam die Meldung, dass ein update nötig sei. Da schwant einem ja nichts Gutes. Bestätigt sich dann auch ein paar Minuten später, das Ding lässt sich nicht mehr öffnen, der TV macht gar nix mehr. Die App deinstalliert und neu installiert. Natürlich bleibt es dabei. Ergo kann ich mir den Giro nicht auf dem TV anschauen.

Also Eurosport überträgt nicht und die app auf dem TV wo ich eigentlich gerne das Geld hingegeben habe will auch nicht mehr. Bin gespannt, was als nächstes kaputt geht…

Radkauf Teil II

Ok, nach derzeitigem Stand der Dinge gehen wir also einfach mal davon aus, dass das Fahrrad aus Einzelteilen selbst aufgebaut wird. Macht es ja nicht gerade einfacher, aber unter den gegebenen Umständen scheint es vom Preis Leistungs Verhältnis unschlagbar.

Gilt es also verschiedene Entscheidungen zu treffen… In erster Linie natürlich, ob und was alles neu sein muss/soll.  Oder was vielleicht auch nicht direkt, sondern erst nach einem Jahr nachgekauft wird.

Der neue Ritchey Vorbau und Lenker wird mitgenommen. Mit der Kombination bin ich die 3 bisher gefahrenen Einheiten ganz gut klar gekommen und die minimal aufrechtere Haltung scheint für den Rücken ganz angenehm zu sein.

Der Fizik Alliante Carbon zieht auch mit um, nach der sehr guten Erfahrung mit Fizik  würde ich eh dieser Marke treu bleiben, ggf. werde ich mich dann nach einer günstigeren Variante für das Winterrad umschauen.

Bleiben die 3 größeren Entscheidungen zu treffen. Und eigentlich ist das alles auch noch nicht endgültig… wer weiss was dieses Jahr alles noch kommt und passiert?!

Also Entscheidung Rahmen. Würde ich da nur auf mein Herz hören, wäre die Geschichte relativ klar. Allerdings liegt der Rahen deutlich über meinem Budget und ob ein Carbonrahmen bei mir wirklich sinnig ist, steht noch einmal auf einem ganz anderen Blatt.

Ergo nicht dem Herzen sondern dem Verstand folgen. Der sagt ganz klar „Specialized“ Warum? Ganz einfach:

1. Jobbeding bekomme ich da die Sachen ein klein wenig günstiger, was schon einmal ein gutes Argument ist.

2. Kenne ich keinen Specialized Fahrer der unzufrieden mit seinem Rad ist.

3. Haben die recht ordentliche Alurahmen die sich in der Geometrie nicht von den Top Carbonrennern unterscheiden.

3 wie ich finde sehr gute Argumente. Womit die Frage nach dem Rahmenmaterial eigentlich auch schon beantwortet wäre… Welche Vorteile würde ein Carbonrahmen mit sich bringen? Das geringere Gewicht ist für mich nicht ausschlaggeben. Steifigkeit etc. sind bei guten Alurahmen heutzutage auch nicht deutlich schlechter, warum sollte ich dann einen Carbonrahmen nehmen? Nicht zu vergessen meine Schusseligkeit. hier fällt das Rad mal um, da rutsche ich beim „Rad in den Keller bringen“ die Treppe runter, da schmeisst es mich hin… vor diesem Hintergrund erscheint mir Alu als das deutlich bessere Material für mich. Bleiben im Prinzip 2 Rahmen zur Auswahl der „Allez“ und der „Secteur“ Was nun? Ich könnte hier in den Specialized Store in Köln und mir die beiden Varianten mal anschauen, vielleicht auch ein kleines Ründchen drehen… aber irgendwie bin ich da auch ein wenig eigentartig gestrickt. Mir doch eine Beratung holen, Service in Anspruch nehmen und vorher schon wisse, dass ich dort nichts kaufen werde, da tu ich mich ein wenig schwer. Anderersseits bleibt es ja in der Specialized Familie… muss ich nochmal durchdenken. Aber zumindest ist damit schon einmal ein Schritt gegangen… der Rahmen steht so gut wie fest.

 

eurosport webplayer chromecast Hölle

Nunja, Eurosport überträgt den Giro nicht. Lange hin und her überlegt und am Ende dann doch 6€ für den einen Monat webplayer in den Hut geworfen… und eigentlich bereue ich es schon nach einem Tag. Also eigentich nicht, aber die technische Umsetzung bietet noch viel Luft für Verbesserung, wenn ich es mal vorsichtig ausdrücken will.

Anwendungsfall 1 > schlicht die app vom TV nutzen. Wenn ich live Fernsehn sehen will funktioniert das gut. So kann ich den Giro also schauen. Ohne Ton. Das Argument es wäre das internationale Signal ist ja fast noch nachvollziehbar, aber das man nicht zumindest den englischen Ton einspielt, will mir nicht einleuchten. Mehrere Spuren mit den verschiedenen nationalen Kommentatoren anzubieten ist sicherlich keine Raketenkunst. Ich kann also die Livebilder ohne Ton schauen, allerdings kann ich auch nicht zeitsouverän die Übertragung vom Vortag sehen oder ggf. in der Übertragung hin und her springen… nicht optimal.

Anwendungsfall 2 > Auf dem Rechner. Wenn ich mir also die Bilder vom Vortag noch einmal anschauen will, muss ich auf die website vom Webplayer. Das klappt ja ganz wunderbar, aber auf nem 13Zoll Rechner statt ner 46Zoll Glotze ist auch nicht so wirklich das was man will. Aber kein Problem, einfach per chromecast das Bild auf den TV übertragen und gut ist… dachte ich. Man kann aber leider nicht auf den Fullscreenmodus umstellen und das Bild übertragen. Warum weshalb? Keine Ahnung, funktioniert einfach nicht. Also kann ich einfach das kleine Fensterchen auf den TV werfen oder ggf. den Rechner per HDMI an den TV anschließen? Auch nicht was man so wirklich will. 

Anwendungsfall 3 > auf dem Telefon oder Tablet. Funktioniert mittelmäßig aber genau wie bei der TV App nur Live Bilder. Also das mit dem zeitsouveränen schauen, kann ich auch vergessen? 

Was bleibt? Eigentlich bleibt nur der Gedanke, dass ich sehr gerne die 6€ im Monat ausgeben würde, wenn es bedeuten würde, dass ich das bekomme was ich gerne hätte und was mir als Laie jetzt auch nicht so kompliziert erscheint. So werde ich mir ganz genau überlegen müssen, ob das für ein Jahr Sinn macht… oder hat jemand noch eine Idee, wie das für mich funktionieren kann?

 

Neuer Radkauf leicht gemacht… oder auch nicht?

Nunja… so langsam kommt das Canyon in die Jahre. Seit 2007 hat es mich in viele Gegenden begleitet und sehr viel Freude bereitet. Wir sind sozusagen durch dick und dünn gegangen… und jetzt wird es wohl langsam Zeit, es mal in den wohlverdienten Ruhestand zu schicken.

Mit dem Gedanken grundsätzlich auseinandersetzen tu ich ja schon länger, aber bisher war ich immer abgeschreckt von dem Gedanken etwas auszutauschen, was eigentlich noch funktioniert… so richtig funktioniert hat es bei rund um Köln ja nicht, wie man auch im letzten velosnakk hören konnte. Es wird also Zeit eine Entscheidung zu fällen und langsam die Sache anzugehen. 2 Deadlines habe ich mir gesetzt. Deadline 1 ist das die Proseccocyclingrunde im Urlaub. Das wäre optimal. Sollte es bis dahin nicht klappen, dann nehme ich einfach mal das Jahresende als Deadline.

Der alte Hobel soll natürlich nicht komplett entsorgt werden, Winter-/ Schlechtwetterrad oder für die Rolle, ganz beerdigt wird es nicht. Dafür hängt noch zu sehr mein Herz daran.

Aber zum neuen Rad. Eigentlich war ich ein wenig abgeschreckt von den Posts von Torsten. Völlig zurecht hat er dort die Schwierigkeiten beschrieben, die ein Neukauf mit sich bringt. In vielen Punkten teile ich seine Meinung, sehe es aber auch – dank des neuen Jobs – ein wenig aus Händlersicht und die Schwierigkeiten die es mit sich bringt, eine solche Menge an Rädern zum testen bereit zu halten. Als ich mal hochgerechnet habe, wie viele verschiedene Möglichkeiten es gibt ein Rad zu konfigurieren wurde mich leicht schwindelig… 7 verschiedene Vorbauwinkel in 3 Varianten und dazu noch 2 Materialien, da hat man schonmal 42 Vorbauten. Diese jeweils kombiniert mit sagen wir mal 3 Lenkerbreiten und 2 Materialien, da hätte man dann schon auf die Schnelle 252 Lenker Vorbau Kombinationen. Wir haben das Thema Rahmengröße, Gruppe usw da noch nicht mal angesprochen…

Hatte ich beim damaligen Kauf meines Renners so unfassbares Glück, dass es passte? Oder habe ich mich einfach an eine Position gewöhnt, die auf mich bequem wirkt aber in der ich gar nicht meine Leistungsfähigkeit entfalten kann?

Interessant war in diesem Zusammenhang auch der Urlaub. Ein Trek und ein Bianchi hatte ich gemietet und insbesondere da ist mir auch aufgefallen, was so Details wie Lenkerbreite ausmachen können. Ich erinnere mich kaum an den Trek Rahmen, lediglich der unfassbar breite Lenker ist haften geblieben.

Wie soll es also weiter gehen? Nach dem letzten Sturz habe ich mich schon einmal entschlossen Lenker und Vorbau zu tauschen. Von nem 120mm  Vorbau bin ich auf nen 110er runter und von einer 40cm Breite auf eine 42er Breite. Einfach mal ausprobieren dachte ich mir. Den 6° Winkel des Vorbau habe ich beibehalten. Die Kombination, wenn Sie sich bewährt hat wird dann auch so auf das neue Rad geschraubt. Womit dann auch die nächste Entscheidung getroffen wäre. Kein Komplettrad sondern das ganze wird selbst bzw. mit Kollegenhilfe aufgebaut. Es spricht einfach zu Vieles für diese Lösung und mit der Möglichkeit das ein oder andere Anbauteil etwas günstiger zu bekommen wird die Geschichte eh noch interessanter.

Kommende Entscheidungen wären dann wohl Rahmenmaterial, Gruppe, Laufräder und natürlich auch die Budgetfrage, denn man muss ja auch ehrlich sein, der neue Rechner und das Stadtrad waren in den ersten 4 Monaten des Jahres schon Ausgaben, da will man erst mal langsam wieder was ansparen…

Also wird es spannend in diesem Jahr in dieser Hinsicht.