Endlich die google reader Alternative gefunde

Wie viele Andere habe ich ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut, als google ankündigte, dass der Reader zugemacht wird.

Seitdem war ich stätig und immer auf der Suche nach einer Alternative, die für mich passt. Interessant klang Fever, aber eine selbstgehostete Geschichte würde doch meine Fähigkeiten überfordern.

Auf dem Androiden war immer „press“ der RSS Reader meines Vertrauens und dank der Anbindung an Feedly sollte dieser auch weiterhin funktionieren, aber wie sollte es auf dem Desktop weitergehen? Feedly war was man so hören konnte die meistempfohlene Alternative, aber irgendetwas – was genau kann ich noch nicht einmal benennen, wollte mir nicht gefallen.

Kurz bevor google Reader jetzt die Schotten dicht macht kam der Digg Reader als Alternative um die Ecke. http://digg.com/reader

Sehr nah am „Original“ ist es auf den ersten Blick jetzt mein Desktop RSS des Vertrauens. Es fehlen noch ein Haufen Features, aber die Aufgeräumtheit und Schlichtheit kommt mir sehr entgegen.

Wer also bisher sich schon auf Feedly eingestellt hat, aber sich dort noch nicht 100% wohl fühlt, sollte digg Reader mal eine Chance geben.

 

Eine neue Folge von Velo – Home dem Podcast rund ums Fahrrad ist abrufbar…

So oder so ähnlich würde ich mir wünschen, dass ihr bald eine Meldung in eurem Podcatcher, in eurer Timeline oder meinetwegen auch in eurem RSS Reader habt. Die Meldung, dass eine Folge des Velo Podcast zum download bereit steht.

Kurz nachdem ich Anfang 2009 die Smartphonewelt betrat wurde ich auch erstmalig auf Podcasts aufmerksam. Seitdem sind diese für mich aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Gerade beim Grundlagentraining, wo es sonst ja vielleicht auch mal langweilig wird, kann man sich davon wunderbar ablenken lassen und sich so die Zeit vertreiben. Podcasts sind für mich das Radio wie ich es immer wollte.

Die Idee selber einen Podcast zu machen kam dann recht schnell, allerdings damit auch die Unsicherheit, wie und ob man so etwas auf die Beine gestellt bekommt und vor allen Dingen auch, ob ich die technischen Fertigkeiten mitbringen. Das Thema des Podcasts war natürlich nie eine Frage. Schau ich mir meine Twitter Timeline an, schau ich mir an mit welchen Leuten ich per email austausche, was sonst als das Fahrrad sollte im Mittelpunkt stehen. Podcasts rund ums Fahrrad gibt es ein paar wenige schon, aber die ich bisher gefunden habe, beziehen sich vorwiegend auf den Profisport und sind auf Englisch.

Den Gedanken schiebe ich also schon seit Jahren vor mir her und möglicherweise hätte ich ihn auch noch Jahre vor mir hergeschoben, wenn nicht der sehr nette Tobi Baier mal in einem Podcast erwähnt hätte, dass er so furchtbar gerne Chips isst. Als Danke schön für viele Stunden Podcast habe ich ihm daraufhin eine Kiste Chips zugesendet und er kam auf die Idee, diese nicht einfach nur so zu essen, sondern daraus eine Folge seiner http://www.pubkameraden.de/ zu machen zu der er mich einlud.

Gestern haben wir das Ding aufgenommen und schon im Vorfeld hatte ich mir dann gedacht, dass dies vielleicht die Gelegenheit ist zu testen, ob mir so etwas liegt und/oder ob ich das weiter verfolgen möchte.

Tobi hat es mir wirklich sehr sehr einfach gemacht und so ist nach der Aufnahme der Entschluss für mich gefallen, dass ich es zumindest mal versuchen möchte.

Nur alleine schaffe ich das nicht.

Mir fehlen die technischen Fertigkeiten, um es alleine zu stemmen und so habe ich – vielleicht auch naiv wie ich bin – gedacht man könne so eine Art „Skills Crowdfunding“ veranstalten. Es geht nicht darum, dass ich Arbeit abwälzen will, sondern vielmehr darum dass ich gerade zu Beginn Unterstützung brauche, ein Gerüst auf die Beine zu stellen.

Ein Logo, vielleicht ein Jingle für den Anfang und das Ende, ein Namen für das Baby, für jede Art von Input bin ich dankbar. Und wenn das Ding steht und es darum geht, die ersten Folgen zu produzieren, wird es mit Sicherheit auch die ein oder andere Anfrage geben, ob ihr nicht über ein Thema mit mir sprechen wollt, wo ich mir vorstellen kann, dass ihr vielleicht darüber erzählen wollt.

Apropos Themen… Es soll sich ums Fahrradfahren drehen. Bewusst breit angelegt, weil ich finde, dass das Fahrrad viel zu bieten hat. Es soll um den Jedermannsport gehen, um technische Aspekte des Rennrads, um Selbstaufbauten, um verschiedene Radtypen, was daran faszinierend ist. Aber auch um die Kultur rund um das Rad. Schlicht und einfach um die Dinge, die in meiner Timeline oder in Gesprächen mit Freunden und Bekannten immer mal angerissen werden, aber vielleicht auch mal den Raum bekommen sollten, länger durchgesprochen zu werden.

Das sind so die ersten Gedanken dazu. Jetzt ist es erstmal in die Öffentlichkeit getragen.

Ich würde mich sehr über ein Feedback hier in den Kommentaren freuen, ebenso, wenn ihr es weiter tragt denn ich kann mir irgendwie nicht richtig vorstellen, dass ich der Erste und Einzige mit der Idee bin. Und falls ich sagt „He, dass Projekt gibt es doch schon, hier der Link dazu“, dann her damit, denn vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit sich irgendwo einzubringen, wo ich noch gar nicht weiss, dass es diesen Podcast gibt.

Projekt…

Es ist ganz schlimm, aber irgendwie ist da dieses Projekt in meinem Kopf, welches irgendwie immer konkreter in meiner Vorstellung wird, wo das Konzept was dahinter steht immer klarer wird und was sich trotzdem derzeit nicht realisieren lässt da mir in manchen Bereichen einfach die technischen Fähigkeiten und/oder das Wissen zur Umsetzung fehlen was mich in gewisser Hinsicht irre macht.
Aber vielleicht ist eine Art crowdfunding die Lösung. Ein Crowdfunding wo nicht Geld sondern Fähigkeiten und know how eingesammelt wird?!
Vielleicht schon nach dem Wochenende mehr davon.

ADN, Tumblr, Twitter, Vine, Instagram… usw usf

Eigentlich denke ich da schon seit längerer Zeit drüber nach und bin auch nur so mittelzufrieden, was meine Nutzung dieser ganzen Medien angeht. Problem ist, dass jedes für sich, alleine gesehen seine Berechtigung für mich hat, ich aber manchmal/gelegentlich/oft nicht so recht weiss wohin mit was.

Und da denke ich auch jetzt schon eine geraume Zeit drüber nach. Denn das Problem der ganzen Cross posterei ist ja auch, dass man ja nicht originär neuen Content hat, sondern einfach nur weitere Inhalte verschiebt.

Vorab die Dienste die ich regelmäßig nutze. Regelmäßig bedeutet bei mir, dass zumeist mindestens einmal die Woche etwas abfällt

Bilder > Schlicht Instagram und Eyeem. Und ebenso schlicht aufgeteilt, dass alle Schnappschüsse und solcher Kram mit Instagram gemacht werden. Alle Legobilder mit Eyeem. Die Photos werden zugleich auch nach Flickr geschoben, wo wir grundsätzlich schon seit Ewigkeiten alle Photos sichern. Da auch dort ab und an ein Kommentar kommt, oder Interaktion passiert, rechne ich das einfach mal ein.

Blog > Einfach nur wordpress

Kleinkram und Dialog > Twitter und App.net Und zwar wird alles einfach von twitter nach app.net weitergeschoben.

Die Legos haben natürlich auch noch ihren Twitter, genau wie der Hr. Lehmann.

Google plus wird ab und an reingeschaut, aber so richtig was gepostet nur selten, wenn dann eher als Reaktion auf vorhandenen Content.

Tumblr finde ich toll.

Da läuft nochmal eigentlich alles zusammen, alle Twitter, Instagram, WordPress Meldungen immer rein damit. Ebenso bei den Legos.

Vine finde ich als Idee ganz Klasse und da es das seit dieser Woche auch für Android gibt, werde ich da wohl auch ab und an mal das ein oder andere Video raushauen.

Wenn man jetzt mal mitzählt sind das 12 Accounts die man so im Alltag mehr oder weniger Aktiv bespaßen will.

Ein wenig viel wie ich finde und da es auch Leute gibt, die mir auf mehreren Plattformen folgen, leiden diese ja auch darunter, dass Sie content mehrfach vorgesetzt bekommen.

Und so richtig habe ich da ehrlich gesagt auch keine Lösung für… da für mich alle Plattformen irgendwie ihre Berechtigung haben und Sinn machn. Trotzdem werde ich heute mal ein ifttt Regeln umstellen. Am Ende wird es möglicherweise den Inhalt anders verteilt geben, vielleicht dauert es auch manchmal länger bis eine Antwort kommt, aber warum nicht mal etwas ausprobieren.