DNF nochmal nachgedacht…

So, jetzt ist etwas Wasser den Rhein runter geflossen und ich habe etwas Distanz zu der ganzen Geschichte vom letzten Sonntag gewonnen.

Vielen vielen Dank für die vielen aufmunternden Worte und dem positven Feedback. Das war wirklich sehr erfreulich!

Klang ich so niedergeschlagen 🙂 Eigentlich bin ich ja auch ein wenig stolz, denn 3 Pässe an einem Tag sind dann doch für jemanden, der bisher in seinem Leben überhaupt nur einen Pass gefahren ist, doch ne Hausnummer und Christof als Schweizer mit reichlich Passerfahrung hat mir nochmal eindeutig zu verstehen gegeben, dass das wohl schon ganz ordentlich ist. Danke dafür.

Was könnte man beim nächsten Mal – so es denn ein nächstes Mal gibt – besser machen ist natürlich die nächste Frage die man sich stellen muss. Ein ehemaliger Bundesligafahrer, der schon in 8:45 finishte, hat zumindest 2 klare Ansagen gemacht. Am Vorabend in die Sauna ist ein NOGO und 30-25 wäre für die erste Teilnahme zu dick gekettet. Zumindest auch für jemanden, der nicht in der Kategorie „Federchen“ startet. Das ist ja dann zumindest schon mal konstruktiv und kann beim nächsten Mal beachtet werden.

Sollte das Budget es zulassen, wäre wahrscheinlich ein Trainingslager, dort wo man Pässe fahren kann auch nicht ganz verkehrt, alternativ müsste man wohl wirklich hier vor Ort stumpf Berg rauf und wieder rund die Höhenmeter sammeln.

Mein Polar hat übrigens 5km von der gesamten Runde angezeigt… tolle Sache dieses Gerät!!! Werde ich wohl mal wieder einschicken dürfen.

Aber das ist jetzt erstmal ferne Zukunftsmusik.

Bis zu unserer Hochzeitsreise werde ich einfach noch ein paar ganz entspannte Kilometer durch die Sonne radeln und danach einfach mal mir Gedanken zu nächsten Saison machen. So lange wie möglich draussen fahren und den Winter mit Hörbüchern auf der Rolle verbringen, das hat in den letzten Jahren ganz gut geklappt und sollte dieses Jahr auch so gehen.

Ein paar mehr Blogeinträge werden wohl auch über den Winter kommen, habe mir schon immer fleissig Notizen gemacht, für die weniger Radsport intensive Zeit…

Und am Ende noch ganz viel Glück an alle Starter bei Rad am Ring am kommenden Wochenende. War auch schon 3mal dabei und bin 2mal in einer der 24h Staffeln gefahren. Wünsche euch gutes Wetter und immer genug Platz in der Fuchsröhre, habe zumindest von Einem gehört, dass er die 100 knacken will 🙂

 

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6 Gedanken zu “DNF nochmal nachgedacht…

  1. Bin 1990 in 8:23h gefahren mit 42-26 als kleinste Übersetzung, einem 11kg Stahlrenner und ohne spezielles Passtraining. War damals allerdings auch Amateur, austrainiert und fit. Konsequentes Wintertraining, diverse Einheiten im Entwicklungs- bzw. Spitzenpulsbereich und Idealgewicht und dann schaffst Du den Ötztaler locker. 🙂

    • Na als Amateur hattest du wahrscheinlich über einen deutlich längeren Zeitraum die Grundlage konsequent geschaffen. Auch da mangelte es und insbesondere in diesem Jahr gab es da ja noch andere Events die Priorität hatten. Aber diese Zeit ist eh so unfassbar für mich, dass ich noch Jahre später dazu gratulieren möchte.

  2. Nächstes Jahr gehen wir zusammen ins Trainingslager und danach gibt’s eine Schweizer Passimpfung. Den Ötz knacken wir schon noch. Wer ohne Bergtraining sich über 2 Pässe quält, hat ein riesengrosses Kämpferherz!

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