DNF – leider an diesem Tag die einzige Option

DNF – leider an diesem Tag die einzige Option

Das war dann also der Ötz 2012

Aus und vorbei.

Und leider bin ich erstmals bei einem Rennen nicht auf dem Rad, sondern im Besenwagen im Ziel angekommen. Eine Erfahrung, die ich mir gerne erspart hätte, die aber realistisch betrachtet auch nicht unbedingt eine Überraschung ist.

Die Vorbereitung.

Ich hatte etwa 4500km Training dieses Jahr bisher in den Beinen. Diese vorwiegend auf kürzeren Strecken bis 100km, rund ein Dutzend Einheiten um die 150km und 2 Marathons. Training hier bedeutet nicht unbedingt viele Höhenmeter zu sammeln und da bin ich im Rückblick auch schon beim entscheidenden Punkt. Bisher bin ich überhaupt nur einen Pass gefahren – vor Jahren das Stilfser Joch – seitdem ist da nichts mehr geschehen. Und schon am ersten Pass war mir klar, dass dies an diesem Tag zu meinem Problem werden würde.

Weiterhin hatte ich in diesem Jahr das Glück unsere wunderschöne Hochzeit zu feiern. Patti hat mir in der Vorbereitung zwar immer so viel Zeit zum Training ermöglicht wie es überhaupt möglich war, trotzdem vielen dadurch ein paar Trainingswochenenden weg, eine nötige Fahrradreparatur bremste mich 2 Wochen aus. Alles Mosaiksteine, die das Bild einer nicht optimalen Vorbereitung entstehen lassen.

Anreise.

Avis meinte es gut mit uns und wir bekamen ein Upgrade. Ein großes Nissan Schiff, dessen Name ich mir bis heute nicht merken konnte, tat uns in den nächsten Tagen treue Dienste. Auf nach München, wo wir einen Zwischenstopp bei der Familie einlegen wollten. Unfassbar starker Regen machte die Reise reichlich unangenehm. Mein einziger Gedanke war “Bitte nicht ein solches Wetter am Sonntag“. In der letzten Woche wurden die Prognosen eigentlich täglich schlechter und mittlerweile ging ich fast davon aus, die Strecke komplett im Regen zu fahren. Aber Allem kann man was positives Abgewinnen, so kam ich wenigstens in den Besitz einer neuen Regenjacke und Freund Christof hat es sehr schön kommentiert Panikkauf .

Samstagmorgen ging es dann weiter nach Huben im Ötztal, ein Nachbarort von Sölden wo wir untergekommen waren. Hotel bezogen und weiter nach Sölden.

In Sölden.

Dort in Sölden trafen wir dann auf Jürgen, Rosi und Christian. Viel los da, schnell Startnummern geholt und noch auf Christof gewartet. Es war wirklich sehr nett alte Bekannte wieder zu treffen, aber auch ebenso Personen, die man sonst nur aus der virtuellen Welt kennt, und wo man dann feststellt, dass diese in der realen Welt ebenso nette Kerle sind.
Freut mich ungemein. Christof und Lukas trudelten ein, Geli und Gernot steckten noch im Stau. Also erstmal nen Kaffee nehmen. Geli und Gernot kommen verspätet, dafür bestens gelaunt, an und dann kam es zur ersten Überraschung, denn Jürgen hatte mit dem Management vom Herrn Ullrich Kontakt aufgenommen, so dass dieser noch kurz zu uns stieß, um uns zur Hochzeit zu gratulieren. Da er ja jetzt nicht ganz unschuldig daran ist, dass wir zusammen gekommen sind macht dies ja auch Sinn und so schloss sich gewissermaßen ein Kreis. Vielen Dank dafür!

Zurück ins Hotel, im Wirtshaus gegenüber gegessen – Patti konnte ihre Vorliebe für Nachspeisen voll ausleben – und dann noch schnell in den Pool und die Sauna. Völlig entspannt ging es ins Bett, der Wecker sollte früh klingeln.

Das Rennen.

4:45Uhr ging der Wecker und in diesem Leben werde ich wohl kein Frühaufsteher mehr. Dementsprechend planlos irre ich durch die Gegend, kriege aber dann doch alles auf die Reihe und sitze so um 5:45Uhr im Auto, um zum Start gefahren zu werden. So nah wie möglich am Start entlässt mich Patti in den Tag, ein letzter Kuss und dann soll es los gehen.

Die anderen gilt es zu treffen, aber leider ist es unvermeidlich noch einmal eine Toilette zu finden. Not kennt kein Gebot, ich wandere einfach in das erstbeste Hotel rein und dann geht es mir auch schon schnell besser.

Jürgen und Gernot nebst Damen treffen eine kurze Absprache, wie wir fahren wollen, und los geht’s.

Die ersten 32km geht es fast nonstop leicht bergab. Die Strecke war mir teilweise bekannt, waren wir doch am Vortag auf diesem Weg gekommen. Ein wenig Sorge machte es mir schon, mit 4500 anderen auf dieser Straße mit Vollgas zu fahren, aber das Wetter meinte es besser als erwartet mit uns, die Straßen waren trocken und da wir uns recht weit hinten einordneten, war das Getümmel auch übersichtlich. Hinzu kam, dass ich bei einem Rennen überhaupt noch nie erlebt habe, dass sich wirklich alle Fahrer so diszipliniert und vorsichtig verhalten haben.

So war es auch kein Problem einen Platz am rechten Fahrbahnrand zu bekommen, um nach 10km meine liebe Frau am Rad zu grüßen, die dort ihren Helden der Landstraße Glück wünschte. Zügig ging es also Richtung Auffahrt zum Kühtai. Unten kurz die Wind/Regenjacke verstaut und rein in den Anstieg.

Kühtai.

Zum Vergleich… der längste Anstieg, den man mal eben hier so erreichen kann, hat 300Hm auf 6km, dort gab es dann mal eben 1200HM auf 18,5km. Zu Anfang kam ich auch ganz gut rein in den Berg. Irgendwann unterschied ich nur noch zwischen steil und scheisse steil. Ich werde halt nicht mehr in diesem Jahrzehnt zum Bergfloh, aber das wusste ich auch bevor ich mich für den Ötz anmeldete. Die Landschaft genießen geht nur teilweise, die Kühe stehen direkt an der Straße und schauen uns mit fragendem Blick an, wie als wenn sie sagen wollen “was soll der Dreck?“. Und die Frage stellt man sich dann natürlich auch irgendwann. Der Berg kommt mir endlos vor. Meine Idee, es wäre ja am Ende auch egal, ob man eine gewisse Wattzahl am Berg oder im Flachen tritt, entlarve ich recht schnell als Selbstbetrug.

Von weiter unten höre ich Musik und schließe daraus, dass es nicht mehr weit sein kann und in der Tat, kurz vor der Passhöhe wird man beschallt. Dass es nicht wie sonst irgendein Dreck ist, sondern mich Fettes Brot erwartet, zaubert mir zumindest mal ein Grinsen aufs Gesicht. An der Labstation treffe ich Gernot, der auf mich warten wollte. Kurz besprechen, er stürzt sich in die Abfahrt, ich rolle eher vorsichtig hinterher. Die Abfahrt ist eigentlich recht einfach und angenehm zu fahren, selbst ich überhole andere Teilnehmer und fühle mich sicher.

Brenner.

Es geht in den nächsten Anstieg hoch zum Brenner. 700HM sind ja jetzt nicht wirklich viel, verteilt auf die 35km ziehen die einem aber ganz langsam den Saft aus den Beinen. Teilweise fahre ich alleine, einmal quatsche ich ein wenig mit einem netten Herrn aus Antwerpen, der wie ich das Problem hat keine Berge vor der Tür zu haben, 2 ältere Herren aus der Nähe von Mailand quatschen unfassbar laut, so dass ich eigentlich nur zu dem Schluss kommen kann, dass beide schwerhörig sind. Aber das einfach nur hinterher radeln und zuhören ohne zu verstehen lenkt ab. Nach etwa der Hälfte der Strecke, der Anstieg ist etwas flacher, kommt von hinten eine Gruppe, die ordentlich Tempo macht. Mittlerweile kann ich mir ausrechnen, dass es knapp wird um 12.40Uhr an der Passhöhe zu sein, dieses Limit war vorgegeben. Also hänge ich mich an die Gruppe und es geht eigentlich etwas zu schnell für mich weiter. Nach einer gefühlten Viertelstunde merke ich, dass ich mich gerade massiv kaputt fahre. Bedankt bei der Gruppe lasse ich diese ziehen. Mein Puls ist eigentlich durchgehend in einem Bereich, der eigentlich sogar für ein “normales Rennen“ zu hoch ist. Für das hohe Tempo büße ich dann auch mal direkt richtig. Ein Krampf im linken Oberschenkel lässt mich fast stoppen. Ich radel nur an der rechten Pedale ziehend weiter, versuche es mit halbherzigen Dehnversuchen und beschließe dann, den Krampf einfach zu ignorieren. Der Schmerz lässt überraschenderweise auch schnell nach und ich komme 20min vor dem Besenwagen am Brenner an.

Gernot ist natürlich auch schon da. Schon so etwa 10-15min, meint er und er habe auch schon Interviews gegeben und müsse jetzt erstmal zu mavic um sich einen Nippelspanner zu holen, denn er hätte ne leichte 8 im Rad. Manchmal verzweifel ich da schon ein wenig, und hoffe, dass er sich nicht selber ein Bein stellt und so aus der Zeit fällt. Wir vereinbaren, dass ich schon vor fahre. Zur Abfahrt vom Brenner gibt es überhaupt nix zu berichten, außer dass ich an meinem Verstand beginne zu zweifeln, als ein George Michael Double in italienischer Polizeiuniform grinsend am Straßenrand steht und ich denke, wenn gleich noch Elton John aus nem Hauseingang gewatschelt kommt ist alles aus.

Schnaufen am Jaufen.

Unten am Jaufenpass wieder Jacke aus und passfahrfertig machen. Trikot auf, Ärmlinge hochkrempeln und rein in den Berg. 1130Hm auf 15,5km sind die nackten Zahlen. Als ich unten reinfahre, bin ich verhalten optimistisch, kann mir aber auch ausrechnen, dass es verdammt eng wird. Langsam kämpfe ich mich Kilometer für Kilometer nach vorne. Ich merke wie sich Krämpfe an den verschiedensten Stellen im Körper langsam, ganz langsam ankündigen. Die Kompressionskniestrümpfe unter den Beinlingen bewirken zumindest, dass die Unterschenkel verschont bleiben, ansonsten schmerzt der Rücken, die Hüfte krampft und das Tempo, das ich noch anschlagen kann, steigt selten ins zweistellige. Gernot taucht wieder auf! Er fängt an zu erzählen… er hätte ein neues Vorderrad und jetzt läuft es wieder und… ich unterbreche ihn und mache ihm mal klar, dass es hier gerade verdammt eng wird für uns, noch 8,2km und 50min Zeit. Das überrascht ihn dann doch und er gibt Gas. Würde ich auch gerne, der Wille ist auch da, nur leider die Kraft nicht mehr. Gels und Riegel habe ich auch schon regelmäßig nachgelegt, genug getrunken. Alles was man dann in der Situation kurzfristig machen kann, habe ich getan, alleine die Kraft bleib aus. Erneuter Krampf im Oberschenkel und ich weiß genau in dem Moment, dass es das war. Ohne noch eine weitere Sekunde drüber nachdenken zu müssen. Ich versuche es nochmal mit dehnen, will vom Rad steigen und es an einen Baum lehnen, aber ich schaffe es gar nicht mehr, dass andere Bein über den Sattel zu hieven. Stehe ich ziemlich verloren so rum auf der Straße und muss mich selber auch ein wenig kaputt lachen. Ein anderer Radler stoppt und meint, ob ich auch mit in den Besenwagen steige, er könne nicht mehr. Es sind noch etwa 4km bis zur Passhöhe und ich meine zu ihm, dass wir es wenigstens noch vernünftig zu Ende bringen sollten und den Pass noch zu Ende fahren sollten. Gesagt getan. Wir schaffen es irgendwie noch die letzten 4km hoch. Ich bin unfassbar platt, auf den letzten km musste ich noch zweimal vom Rad, weil der Oberschenkel krampfte. Nach den ersten beiden Pässen konnte ich mich ja in der Abfahrt regenerieren, nach dem Jaufen hätte es definitiv nicht gereicht, um noch das Timmelsjoch hoch zu kommen. Definitiv nicht. Abgesehen davon, wollte ich mich nicht in die Gefahr begeben, in diesem Zustand die Abfahrt vom Jaufen mit voller Geschwindigkeit zu nehmen, denn um überhaupt noch irgendwie eine Chance haben zu können im Limit anzukommen, wäre das nötig gewesen. Ich will schließlich in 2 Wochen in der Südsee am Strand liegen. J

Wie im Film und täglich grüßt das Murmeltier steht Gernot schon an der Labstation. Ich sag ihm Bescheid, dass bei mir Schluss ist und mein Zustand scheint so desolat zu sein, dass er gar nicht erst versucht mich zu überreden. Ich wiederum rede ihm noch gut zu, sich zu beeilen, denn das Limit droht und er schwingt sich aufs Rad.

Mit weiteren Geschlagenen sitze ich in einem Kleinbus und werde vom Jaufen ins Tal gebracht. Dort dann umsteigen in einen Reisebus, mit dem wir zurückgebracht werden nach Sölden. Da ich der letzte bin, der einsteigt, bekomme ich vorne den Reiseleiterplatz. Nicht die schlechteste Aussicht, wobei der Stau am Brenner nervt.

Abgeholt von der Frau werden mein Rad und ich nach Hause gebracht, mit Sauna und Ruheraum + anständigem Abendessen werde ich ein wenig aufgerichtet, aber selbst das Bier will nicht richtig laufen und so falle ich kaputt einfach nur ins Bett.

Das wars dann für mich. Gernot hat es in knapp unter 13h geschafft. Christof in fantastischen 11:14h Jürgen ereilte mein Schicksal.

Fazit 1

Pässe fahre kann man nur, wenn man Pässe trainiert. Das ging mir kurz vor Ende immer wieder durch den Kopf und mit Sicherheit, ist das der Knackpunkt. Sollte ich es in Zukunft noch einmal probieren, und da spreche ich eher von der fernen Zukunft, dann würde ich definitiv vorher deutlich mehr mein Augenmerk auf Höhenmeter legen. Ebenso würde ich nicht mit 30-25 versuchen es zu schaffen, sondern mir die kleinste Übersetzung ans Rad schrauben, die es dafür gibt. Besondere Situationen erfordern besondere Kassetten.

So könnte es vielleicht nochmal etwas geben mit einem 2. Versuch.

Fazit 2

Toll war es alte Freunde und neue zu treffen. Ganz besonders freute es mich bei Christof, mit dem ich mich ja gemeinsam schon einmal aufs Team Alpecin beworben hatte. Meinerseits war es mit Sicherheit nicht das letzte Treffen, hatten wir doch gar nicht die Zeit auch ein Bier zusammen zu nehmen. Was die “alten“ Freunde für uns organisiert hatten war sehr, sehr rührend, vielen Dank.

Fazit 3 und gleichzeitig Tipp!

Wer kennt das nicht, eure bessere Hälfte ist beim Rennen mit dabei und steht am Straßenrand. In dem Moment, wo ihr an ihr – oder ihm – vorbeifahrt, werdet ihr aber nicht erkannt und zack ist es auch schon zu spät. Ein Vollbart bewirkt Wunder. Selbst im größten Feld konnte ich leicht identifiziert werden, probiert es einfach mal aus. J

Nächstes Etappenziel:

Tahiti

Moorea

BoraBora

 

 

Advertisements

20 Gedanken zu “DNF – leider an diesem Tag die einzige Option

  1. die besten glückwünsche von mir. du hast es (trotzdem) weit gebracht. gut gemacht!!
    ich fand es schade, dass wir uns nicht mehr gesehen haben.

  2. Krämpfe sind natürlich absolut besch…
    Wüsste auch nicht, ob ich mir in so einer Situation dann hätte helfen können. Nicht zuletzt ist so eine lange Strecke echt eine Hausnummer.

    Zum Thema Berge: zwar soll es auch viele Leute geben, die tatsächlich mit reiner „Flachlandkarriere“ sehr gut über die Berge kommen, aber einfacher und besser ist es sicherlich, wenn man regelmäßig Anstiege in seinem üblichen Trainingsregime hat.

    Ich finde, 200 bis 300 Höhenmeter reichen da voll aus. Dann fährt man die halt in ordentlichen Intervallen mehrfach. 🙂

    Hmm, gibt’s auf BoraBora Berge? Nach dem Rennen ist vor dem Rennen… 😉

    • Beim nächsten Mal würde ich es in der Tat auch mit solchen Intervallen probieren. Un Krämpfe hatte ich in dieser Form noch nie, obwohl ich auch schon Strecken jenseits der 230km gefahren bin. Allerdings ohne dies HM.
      Auf Borabora kann man HM sammeln, aber nicht per Rad 🙂

  3. Prima Bericht!
    Muss ja echt brutal hart sein das zu fahren…
    Aber allein schon die drei Anstiege hoch sich hoch zu quälen, trotz Krämpfen,
    finde ich sehr stark…
    Respekt 🙂

    Vielleicht war ja auch nur die Tagesform mies 😉

    Bin mal gespannt ob’s vielleicht nächstes Jahr zu ner gemeinsamen Ausfahrt irgendwo klappt 🙂

    Wieviel hm hast du denn dieses Jahr ca. gefahren?
    Hoffentlich komm ich am Samstag bis nach oben 🙂
    Hab ja aber auch nur einen Berg vor mir…also wird’s schon klappen…

  4. hättest mich doch fahren lassen sollen…..oder mal in Trainingslager kommen sollen…
    LG
    Detz
    lach mich noch immer tot wenn ich an die Katz denke…die 2te September Woche bin ich mal da. Hoffe wir drehen mal ne Runde im Bergischen mit dem Meister.

    • Hättest dich doch anmelden können du Pfeife. Hab doch gemeldet im Glauben es zu schaffen und für ein Trainingslager fehlte schlicht die Zeit.
      Bin ab dem 11. unterwegs, also sieh zu das du früher hier bist.

  5. Manchmal gehts halt nicht mehr weiter und wenn man dem Zeitlimit nah ist, wirds extra Schwer. Bist ja weit gekommen und konntest Erfahrungen sammeln – auch sehr sehr wichtig. Die Sache mit den Krämpfen ist interessant – sollte eigentlich nicht passieren. Haste ne Idee woran es liegen konnten?

    Kopf hoch und weitermachen!

    • Klar, Kopf wird wegen sowas nicht hängen gelassen. Bin doch gesund, ergo kein Grund.
      Bzgl. der Krämpfe keine Ahnung, war auch vom Puls her immer über dem Limit und da war wahrscheinlich eine Grenze einfach überschritten, hatte ich in der Form auch noch nicht.

  6. Schöner Bericht.
    Das Du mal aufgibst/augeben musst – wer hätte das gedacht – die Hoff, die geht doch kaputt 😉
    Zwei Wochen, für `ne Radreparatur – in der Zeit bekommt man bei den Kobbelenzern ja (fast) ein neues Rad zugeschickt. Mein Zweitrad hättest Du Dir jedenfalls innerhalb einer Viertelstunde zum trainieren abholen können. Und sag nicht, dass Du das nicht gewusst hast!
    Is ja nun kein Drama mal aufzugeben, aber bei deeeem Aufwand?!?
    Hoffe, die Katzen waren in der Zeit wenigstens gut versorgt.
    LG aus Hamburg vom Rekonvaleszenten – und bis bald mal auf dem Rad
    Timo

    • Ja da war halt auch mal der Hoff am Ende 😉
      Das mit der Reparatur war auch nicht so lange angedacht. Die Koblenzer haben so lange gebraucht das abgerissene Schaltauge zu schicken. Aufwand hin oder her, ging nix mehr, gar nix mehr.
      Rekonvaleszent? Hamburg? Mail dir mal heute Abend und definitiv bald auf dem Rad.

  7. Salut du Lusche :-),

    schön am Berg verhungern, aber das kennt man ja auch schon aus dem Jahr 1998.

    Tourgöttliche Grüße

    (Thomas aus München-derzeit Kurztrip in Straßburg)

    • Wenn da jemand Salut schreibt, dann weiss ich auch ohne weiter zu lesen wer das ist, da bedarf es keiner Namen 😉 Hoffe ich werde mal mit dem Rad in München sein und dann werden wir mal sehen wer die Lusche ist… ich werde auch einhändig fahren und mit mir der anderen Hand mir Marzipankartöffelchen reinstopfen.

  8. Danke für den schönen Bericht! Wie du schon schreibst, andere Übersetzung drauf, pässe trainieren, hm und erfahrung am berg sammeln und wieder antreten! Ich hab mich bisher nicht an den ötzi getraut, hat auch auch aus dem Grund noch nicht geklappt, weil ich die Strecke nicht soooooo attraktiv finde. Ausserdem hält mein garmin akku nur 11 h. Hihi. Lg bianca. ach ja, das kleine alpenbrevet z.b., privat gefahren, wäre doch auch eine schöne Vorbereitung! Viel Spaß beim pläneschmieden fürs nächste Jahr und jetzt erst mal für eure tolle reise!

    • Danke für „Berichtlob“, Bestätigung meiner Verbesserungsansätze und die Wünsche für die Hochzeitsreise. In der Tat ist so ein Alpenbrevet privat gefahren mit Sicherheit eine schöne Sache. Problem ist halt immer für uns Flachlandmenschen, so eine Strecke dann auch vor Ort umzusetzen. Aber vielleicht wird das ja im kommenden Jahr etwas. Attraktiv ist die Strecke vielleicht nicht, für jemanden der dort schönere Strecke kennt, für uns hier ist es halt so etwas wie die ultimative Herausforderung, so ein ÖTZ. Ob und wie bald ich das nochmal mache, mit der Entscheidung jedenfalls, da lasse ich mir noch etwas Zeit.
      Erstmal Strand 🙂

  9. Denke trotz allem Hut ab – soweit zu kommen ist schon ne Leistung – und beim nächsten Mal wird es gelingen – und übrigens echt guter Bericht – bis dann und weiterhin alles gute

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s