Etwas Ruhe im Karton

Wie nicht anders zu erwarten gewesen ist, wird es hier gerade etwas ruhig. Um ehrlich zu sein, wir sind im Moment ganz schön beschäftigt, die letzten Dinge zu erledigen, geht es doch gerade auf die Zielgerade in Richtung Abflug bzw. Hochzeit.

4 Tage noch und wir steigen in den Flieger, 8 Tage und es wird geheiratet und es ist unglaublich, wie die letzten Wochen an uns vorbeigeflogen sind.

Es wir auch eine kleine nette Reportage als eine Art Photostream geben, dazu dann aber in Kürze mehr.

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Anders als geplant… Pfingsten 2012

Tja, dass hatte ich mir anders vorgestellt, aber manchmal kommt es halt anders. Und in diesem Fall war es auch gut so…

Samstag Mittag war ich – oder in dem Fall besser auch wir – darauf eingestellt einer Freundin bei einer Filmschnittgeschichte zu helfen. Wie vereinbart war sie um 12.30 da, doch ab dann lief alles anders.

Als Erläuterung vorab, wir hatten uns eigentlich strikt jeder Art von Junggesellenabschied verweigert. Alle die in Köln an einem Samstagabend durch die Innenstadt gehen oder auf den Ringen unterwegs ist weiss genau warum. Die Herden an einfallenden Junggesellenabschieden sind zumeist an Peinlichkeit kaum zu überbieten, so etwas wollten wir auf keinen Fall. Aber auf unsere Freunde war Verlass. Erstmal Frühstück Nummer 2 für den Tag 🙂

Wir wurden getrennt. Für mich ging es per  KVB zum HBF und mit dort gemieteten Fahrrädern, incl. Anhänger für Proviant, weiter auf eine Tour durchs Rechtsrheinische.


Hier und da mal einen Stop und ich musste bei Quizfragen zur Tour de France beweisen, dass ich nicht nur treten kann. OK, der ein oder andere Schnaps musste da getrunken werden, aber alles im Rahmen und bei wunderschönsten Wetter fuhren wir fröhlich durch die Wälde

Die Damen hingegen waren auf einer Brauhaustour unterwegs, wie mir später berichtet wurde. Vom Unkelbach über Früh ins Weissbräu wo wir dann am späteren Nachmittag wieder aufeinander trafen. Dort noch ein Getränk und dann ging es per Fahrradrikscha (!) nach Junkersdorf.

Selbstverständlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, auch mal in die Pedale zu treten 🙂

In Junkersdorf dann großes Grillen und vor allen Dingen per Beamer das Finale der Etappe hoch zum Stelvio. Fantastisch!!!

Im weiteren Verlauf des Abends gab es dann – große Freude bei der besseren Hälfte – den ESC. Dazu dann zu jedem Land Fragen die wir beantworten mussten und welches ab und an eine Strafschnaps nach sich zog.

Am Ende des Abend war Schweden dann ESC Sieger, wir hatten beide ein wenig Schlagseite und der Junggesellenabschied war vorbei.Toller Tag und tolle Freunde, die teilweise sogar aus München extra angereist waren.

Am gestrigen Sonntag dann war katerbedingt nicht an radeln zu denken und heute ist mir dann wg. eines Insektenstichs der Fuß auf Elefantenfußgröße angeschwollen. Unschön, aber auch nicht das erste Mal, daher mache ich mir deswegen auch keine größeren Sorgen. Die nächsten Tage wird halt gehumpelt…

Attacke gescheitert

ja das war wohl nix 🙂

Im ersten Segment mich zwar von 3:39 auf 3:27 verbessert, was angesichts einer störenden roten Ampel und dem daraus resultierenden kleinen Umweg nicht schlecht ist, aber halt nicht gereicht hat, um die 3:22 des Führenden zu schlagen.

Beim 2. Segment wollte Strava irgendwie die Strecke nicht als Segment werten, was ich einigermaßen kurios finde, aber was nicht klappt, dass klappt halt nicht.

Mal sehen, falls es der Tag zulässt werde ich heute Abend wieder angreifen. Ich fahr nicht in den Urlaub bis das Ding geknackt ist.

Attacke!!!

Genug regeneriert, morgen geht es wieder aufs Rad. die nächsten 4 Tage sollten dann eigentlich ein paar kleine Ründchen möglich sein, wenn auch in den kommenden Wochen der Fokus vielleicht mal ein wenig verschoben wird 🙂

Morgen geht es dann auf Bestzeitjagd… bzw. wird bei Strava attackiert… oder auf Segmentjagd gegangen? Wie mag wohl der richtige Ausdruck sein?

Da hat doch glatt jemand auf meiner üblichen Feierabendrunde ein neues Segment angelegt! Ohne das ich es mitbekommen habe!! Bisher sind da 3 Fahrer gewertet und der Führende hat mit 3:22 im Vergleich zu meinen 3:39 auch ordentlich vorgelegt. Mal sehen, was da morgen zu machen ist. Immerhin bin ich als 2. auch gleichzeitig Vorletzter.

Im anderen Segment bin ich jetzt auf einen soliden 6. Platz von 8 abgerutscht. Über die vorne gewerteten Zeiten will ich mal gar nicht nachdenken, aber der vor mir liegende hat mit 2:53 auch ordentlich vorgelegt. Mit 3:09 bisher gestoppter Zeit wird die Aufgabe etwa genauso schwer wie die Verbesserung am 1. Segment. Tröstlich ist, dass ich immerhin vor Ina Yoko Teutenberger liege, die aber wahrscheinlich beim hochfahren nebenher noch Telefoniert hat und ein Eis schleckte.

Also Daumen drücken.

Forsbachtortur…

So langsam muss man dann doch mal beginnen, mit dem Ötztaler Training ernsthaft zu starten. Den RTF Kalender zu Rate gezogen und die Forsbach Tour vom RTC herausgesucht.

Der RTC ist der älteste (!) Rad Touristik Klub Deutschlands, wurden 1972 gegründet und haben also schon ein paar Jahre Erfahrung mit dem ausrichten von RTF. Dieses Jahr mit überarbeiteter Strecke wurde auch ein Marathon angeboten, also nicht lang grübeln und Fahrrad klar machen.

Wie jedes Mal bei einem Marathon ist das aufstehen erst einmal eine Qual. Glücklicherweise bot sich Ötzkamerad Gernot an mit dem Wagen zum Start zu fahren, so dass 5:50Uhr der Wecker klingelte.

Rad ins Auto, schnell über den Rhein rüber und zum Start nach Zündorf gefahren. Unterlagenkram erledigt und auf die letzten Minute 7:30 los.

Startdrama

Nach 15min hatte ich schon die Schnauze voll. Wir kurvten durch Zündorf und fanden die ersten Schilder nicht. Wenn ich alleine zu blöd gewesen wäre, ärgerlich, aber wenn wir mit mehreren Fahrer umherirren und auf andere Gruppen treffen die auch suchen, dann läuft was falsch. Mit Hilfe von Karten usw. finden wir dann den Weg und endlich auf der Strecke. Die ersten Regentropfen fallen und ich fluche dann doch ein wenig.

In kleiner Gruppe geht es raus aus Köln von Anfang an eine sehr nette Strecke Richtung Troisdorf raus die ersten paar HM und dann erstmal Frühstück bei der ersten Kontrollstelle. Dort wurden wir dann erstmal erstaunt gefragt, ob wir wirklich noch den Marathon fahren wollen.

Klar, wenn man bis 7.30Uhr starten darf, wenn man bis 17Uhr im Ziel ist, warum soll man dann nicht mehr den Marathon fahren wollen? Leider fällt mir erst später der Kommentar ein, dass ich bei vernünftiger Ausschilderung auch schon früher bei K1 gewesen wäre… Später wurde uns dann mitgeteilt, dass die ersten Schilder geklaut worden waren und es daher zu dein Problemen gekommen sei.

Nach K2 hat man die ersten kleineren Anstiege geschafft und sagt immer mehr der Zivilisation auf Wiedersehen und taucht ab ins Bergische Land.

Mitten im Bergischen

Der erste lange Anstieg und es läuft eigentlich gut. Was aber auffallend ist, dass Mitradler Gernot an diesem Tag die eindeutig besseren Beine hat. Unkaputtbar nennt man dies wohl und der alte Diesel kommt einfach nicht ins Stocken.

Alle Themen die es zu besprechen gilt werden besprochen als auf einmal von hinten eine Gruppe herangeschossen kommt. Wir hängen uns dran und fliegen die nächsten KM mit der Gruppe am Tal der Sieg entlang, selten sinkt das Tempo unter die 40km/h

Der Abschnitt zwischen den beiden nächsten Kontrollpunkten – etwa zwischen KM 90 und KM 120 – ist der schwerste Streckenteil 2 längere Anstiege hin zum höchten Punkt der Strecke ziehen mit ordentlich die Körner aus den Beinen. Zu keinem Zeitpunkt mache ich mir Sorgen ordentlich durch zu kommen, aber die ganze Zeit volle Pulle reintreten, da bin ich dann doch eher vorsichtig.

K4 ist ausschließlich den Marathonfahrern vorbehalten. Erstmal setzen wir uns mal in Ruhe hin. Gernot schafft es sogar Gulasch und Nudeln zu verspeisen, ich bin da ja eher vorsichtig und kriege nicht wirklich was runter. Mein Magen verträgt eigentlich alles ganz gut, aber allein der Hunger fehlt, 2 Müsliriegel und ein paar Kekse müssen reichen.

Heim gehts

Nach der Marathonverpflegung geht es für mich gedanklich heimwärts. Noch 80-90km sind es und das Wetter, was bis dahin ganz gut gehalten hatte, schlägt kurz um. Es fängt wieder leicht an zu tröpfeln, aber genauso schnell schlägt das Wetter wieder in der andere Richtung um und die Sonne begleitet uns bis in Ziel.

Mittlerweile wird mir sogar mein Langarmtrikot zu warm, ich mach mir erstmalig dieses Jahr Sorgen ich könnte mir einen Sonnenbrand holen.

Tendenziell sollte es eigentlich irgendwann bergab gehen, aber wir haben bis zuletzt eigentlich den Eindruck, dass es eher bergauf geht?! Wir entwickeln die kuriosesten Idee, wie man uns am Ziel wohl von dieser Höhe runterführen mag…

Immer deutlicher wird, dass Gernot besser drauf ist, auf den letzten KM – der berühmten Kölner Panzerstraße – dreht er nochmal richtig auf und ich muss mir schon Mühe geben in seinem Windschatten dran bleiben zu können. 36km/h tritt er und quatscht dabei sogar noch, als wäre er eben erst aufs Rad gestiegen und hätte nicht schon 200km in den Beinen.

Wir rollen exakt 16:59Uhr ins Ziel, gerne hätte ich den Vogel von K1 noch getroffen und ihn gesagt, dass das wohl doch geklappt hat.

So war es dann…

Die Strecke war wirklich toll. Die Anfangsschwierigkeiten kann man getrost vergessen, der Weg aus Köln raus und nach Köln rein ist immer schwierig zu gestalten. Die Streckenführung im Bergischen Land ist sehr gelungen gewesen, die Verpflegung völlig ausreichend. Beim nächsten Mal werde ich auch versuchen mir Nudeln oder Ähnliches einzuverleiben, Gernot hat bewiesen, dass es einem die 2. Luft verschafft.

Spruch des Tages: „Christian, was knarzt da so in deiner Kassette hinten, dass kann doch nicht so richtig sein“ „Nur was Tod ist macht keine Geräusche mehr, weitertreten“ 🙂

Also uneingeschränkte Empfehlung für die Forsbachtour.

Kurios ist, dass bei der Ausschreibung 2550HM angegeben sind. Der GPS Track vom RTC meldet 2887HM, die Strava App auf dem Androiden sagt mir 3100HM und nachdem ich die Daten in das Trainingstagebuch eingetragen habe, meldet das Programm 3300HM. Wenn ich mich noch was gedulde, steht hier im Blog wahrscheinlich, dass die Strecke 4000HM hatte.


Sie ist wieder da… meine Polar

Ja da ist sie wieder, meine geliebte Polar! Nachdem sie bei Polar durchgetestet wurde, hat man mir mitgeteilt, dass mit der Uhr alles in Ordnung sei, und es wohl ein Problem im Zusammenspiel der Software von Polar und meinem Windows 7 sei.

Das hinterfrage ich jetzt einfach nicht, seit Jahren funktioniert da alles einwandfrei und von heute auf Morgen klappt es nicht mehr… aber nunja, da ich am gestrigen Sonntag mit Telefon und Strava App per GPS 9:30h lang meinen Track aufzeichnen konnte, ist mein Leidensdruck erst einmal nicht zu groß.

Polar hat mir, soviel muss man dann zu ihrer Ehrenrettung auch sagen, noch einen Punkteplan zur Abarbeitung gesendet, möglicherweise ließe sich dadurch das Problem beheben. Im Moment stehen andere Dinge auf der Prioritätenliste weiter oben, aber anschauen werde ich mir die Dinge mit Sicherheit. Den angebotenen Anruf habe ich dann auch erstmal dankend abgelehnt, mal sehen ob ich das in Zukunft noch in Anspruch nehmen werde.

Grundsätzlich warte ich dann jetzt erstmal wie sich Tacho / App Situation entwickelt und sobald das Sparschwein fett genug ist, schau ich dann ob das Geld Richtung rapha oder garmin gesendet wird. 🙂

Polar sammelt keine Pluspunkte

OK, letzten Montag habe ich euch meine Uhr + Zubehör zugeschickt. 

Am Freitag dann auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Uhr gerade bei der Mitarbeiterin eingegangen ist. Frag ich mich, was hat die Uhr von Dienstag bis Freitag bei euch gemacht? Am Freitag dann habt ihr mir gesagt die Uhr wird jetzt geprüft, Montag oder Dienstag bekomme ich dann Bescheid.

Ich warte ja gerne auch was länger, wenn es dann am Ende alles funktionieren würde, aber so nen kleines update Zwischendurch, dass wäre ganz nett.

Meine Lust mal zu Garmin zu wechseln steigt täglich…