Rund um Köln, die Strecke Teil 2 #RuK

Im Teil 1 hatte ich ja bereits den größten Teil der Strecke beschrieben, allerdings reicht das den richtig harten Jungs und Mädels auch so früh in der Saison nicht, die nehmen noch eine extra Runde um das Ganze auf etwa 130km auszudehnen.

Bei der Trennung der Strecken biegen die 130er links ab und befinden sich auf einer über mehrere KM einsehbaren Landstraße. Ganz leicht ansteigend ein unschönes Stück, vor allen Dingen weil da auch gerne mal der Wind von vorne bläßt. Hat man das Stück geschafft geht es kurz – auf schlechter Straße bergab und in eine scharfe Linkskurve.

Kurz durch Rösrath biegt man von der Landstraße nach etwa 1km scharf rechts ab, dann wieder scharfe Linkskurve, Unterführung und man ist zack im nächsten Anstieg. 

Auf knapp 6km überwindet man gut 150Hm, das Trügerische ist, dass man den Eindruck hat, als würde der Anstieg kein Ende nehmen. Wenn man den Ort verlassen hat, denkt man jetzt reicht es aber, doch nach kurzem flachen Stück geht es weiter hoch. Nichts dramatisches, nichts Schlimmes, aber es gibt halt kaum Momente um mal richtig durchzuatmen.

Die Folgende Abfahrt lässt sich weitgehend gut rollen. In der Mitte der Straße ein paar Spurrillen, erst deutlich schlechter wenn man im Ort Overath dann selber ankommt. 

Bei der Linkskurve am Ende der Abfahrt vorsicht, ein Fahrbahnteiler hat schon so manchen Fahrer unsanft gebremst. es geht direkt in den Anstieg, eine Stelle wo man sich gerne mal verschaltet.

6km, etwa 160Hm. Fast eine Kopie des vorherigen Anstiegs. Man beginnt direkt im Ort unten und wieder ist es es, dass man immer denkt es wäre geschafft wenn es kurz bergab geht. Bis man dann wieder bergauf strampelt. Also immer schön Schwung holen.

Nun Obacht! Die folgende Abfahrt ist der unangenehmste Teil! ziemlich steil geht es durch eine Wald. Die Strecke ist nicht wirklich gut einsehbar, schnelle Hell Dunkel Wechsel, enge Kurven. Nix für mich. Abfahrtcracks werden ihre Freude daran haben. Ich hänge da immer in den Seilen und an den Bremsgriffen.

Hat man das dann hinter sich gebracht, kann man auf der Landstraße leicht bergab ordentlich Tempo machen. Am Besten ein paar Kilometer ordentlich in der Gruppe wechseln bevor es rechts ab in den Anstieg geht. Ich nenne diesen Anstieg gerne Kaugummianstieg, weil er sich ewig zieht. Auch hier wieder etwa 150HM auf 6km. 

Ihr merkt etwas? Obwohl die 3 Anstiege völlig unterschiedlich sind, sage die Zahlen, dass sie etwa gleich sind.

Es geht kurz flach weiter, dann in eine Abfahrt die als Gefahrenstrecke ausgewiesen wird, was aber wohl nur für Autos gilt, ihr könnt rollen lassen. 

Kurz eine Ortsdurchfahrt und ups, da seid ihr wieder auf der Strecke vom frühen Morgen.

Vor euch liegt der 2. Teil der Abfahrt von Bechen, runter in den Ort und wieder der schöne Anstieg hoch nach Sand. An diesem Punkt einfach nochmal im ersten Teil nachlesen… Teil 1

Ich habe mit Sicherheit nicht jedes Loch im Asphalt aufgenommen, schaut nochmal ins Roadbook, haltet immer die Linie und gebt auf euch und die Leute neben, vor und hinter euch acht.

Und hoffen wir mal auf schönes Wetter.

Nachfragen gerne, am Besten hier, vielleicht hat ja jemand Anderes auch noch die gleich Frage.

Und habt Spaß! 

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