Anekdoten von „Rund um Köln“ Teil 2

Nachdem ich 2007 ausgesetzt hatt, war 2008 rund um Köln wieder fest eingeplant, aber Petrus machte uns einen Strich durch die Rechnung und somit kam ich zu zweifelhafter Fernsehberühmtheite. 

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2008/03/24/aks_02.xml

2009 dann hatte ich dann ebenso ein wenig Pech. 

Am Vortag des Rennens übersah ich beim Einsteigen in einen Zug die letzte Stufe, stolperte und landete extrem unsanft im Bahnabteil. Die Schürfwunden an den Schienenbeinen haben mir schöne Narben hinterlassen. Im Zug sitzend merkte ich dann auch, dass die Rippen etwas abbekommen hatten. Also am Abend noch schnell überprüfen lassen, dass nicht gebrochen ist, der Arzt meinte es wäre nichts durch, aber die Rippenprellung würde wohl ordentlich schmerzen. Mit Schmerzen kann man leben, also 12h nach dem Krankenhausbesuch stand ich an der Startlinien.

Wie erwartet schmerzten die Rippen ordentlich, aber durchgekommen bin ich und mein 30,6er Schnitt war auch ausreichend schnell, um sich keine Sorgen bzgl. des Besenwagens zu machen. Mit dem Besenwagen machte Kumpel Gernot fast Bekanntschaft. Da er etwas von einer Verpflegungsstation gelesen hatte, dachte er sich, dass er sich das Gewicht sparen kann und packte sich keine Verpflegung ein. Da die Verpflegungsstation allerdings nur für die Profis gedacht war, ging Gernot leer aus und fuhr in einen waschechten Hungerast rein. Nur ein paar KM vor Ende des Rennens musste er bei einer Bäckerei einkehren, nach eine Stück Erdbeere ohne Sahne und einem Bienenstich ging es dann weiter, kurz vor dem Besenwagen war er wieder auf der Strecke und schaffte es noch knapp ins Ziel. 

2010 dann hatte ich ebenso wieder einen 30,6er Schnitt, allerdings war durch die Verlegung der Strecke mit Start in Köln statt Leverkusen die Strecke rund 15km länger. Bei mir lief das Rennen eigentlich rund. Etwa nach Hälfte des Rennens merkte ich, dass es am Morgen wohl etwas viel Kaffee gab und ich musste kurz mal mich in die Büsche schlagen. In diesen paar Minuten hatte mich Kumpel Gernot überholt.Dieser fuhr die nächsten 20km immer etwa 50m-100m vor mir, ich hatte aber keine Chance dran zu fahren. Immer wieder wurde der Abstand ein wenig kürzer und nach schwerem Kampf war ich dann endlich auf ihn aufgefahren.

Er war völlig verdattert, dass ich von hinten aufschloss, hatte er mich doch weiter vorne erwartet. Gemeinsam ging es dann weiter. Am Kopfsteinpflasterstück des Schlosshotel Bensberg fuhr ein Polizeibegleitwagen vor uns. Gernot überholt todesmutig, schließt sich einer größeren Gruppe an und ich verliere den Anschluss. Im weiteren Verlauf komme ich schlicht nicht mehr an die Gruppe ran. Fahre wie ein Irrer und als wenn es nur noch in paar km wären, aber keine Chance. Irgendwann gebe ich entnervt auf, dass alleine im Wind fahren setzt mir zu. Bei der nächsten Gruppe schließe ich mich an und rolle ins Ziel.

2011 dann mit dem Team Muax auf die kleine Runde gegangen, in einem früheren Post hatte ich ja davon schon berichtet.

2012, wir werden sehen.

 

 

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