Rund um Köln… noch 19 Tage!!!

Wie jedes Jahr ist man doch erstaunt, wenn Rund um Köln vor der Tür steht, der Frühling hat noch nicht richtig begonnen und das erste Rennen soll schon stattfinden…

Natürlich wird daher auch in den nächsten 19 Tagen mein Heimrennen hier Thema Nummer 1 sein. Wenn es das Wetter zulässt – und danach sieht es ja im Moment aus – werde ich am kommenden Wochenende mir mal die Strecke genauer anschauen. Nicht das ich diese nicht weitgehend schon kennen würde. Aber immer wieder hofft man ja doch, dass die teilweise spektakulär schlechten Straßen im Bergischen wieder ausgebessert werden.

Aber bis dahin, will ich mal die Anekdoten der letzten Jahre gesammelt hier veröffentlichen, war es doch nie langweilig bei dem schönsten Jedermannrennen. Leider musste ich feststellen, dass ich nicht mehr bei jeder Geschichte genau weiss, in welchem Jahr es sich ereignete, aber eigentlich auch egal 🙂

2005 war zumindest das erste Jahr. Etwa 7 Wochen vorher hatte ich mich entschlossen mit dem Rennrad fahren zu beginnen, da mir das Laufen auf Dauer zu langweilig wurde. Erstmal vorsichtig, wer weiß schließlich ob mir der Sport den ich als Fernsehzuschauer schon liebte auch in der Praxis gefällt, schoss ich mir bei ebay für 150€ (!) einen alten Stahlhobel mit Rahmenschaltung (!) und einer sehr abenteuerliche Übersetzung. Vorne 53/42 und hinten 11-25 standen zur Verfügung, das musste damals reichen.

Bei den ersten Ausfahrten im Bergischen Land wurde mir von Freunden die schon länger fuhren die Angst genommen, diese 60km im vorgegebenen Schnitt zu packen. Wir hatten sogar für unser „Team“ eigene Trikots und so war es wie heute, in den letzten Tagen stieg die Vorfreude.

An das Rennen selber erinnere ich mich kaum noch. Der Start war damals noch in Leverkusen und vor Ort war ich glatt so aufgeregt, dass ich vergessen hatte den Rucksack mit warmer Kleidung abzugeben und fuhr so das Rennen mit Rucksack 🙂 Auch erinnere ich noch, dass ich die ganze Zeit das Gefühl hatte, alles würde furchtbar schnell gehen und auch furchtbar schnell vorbei sein… In Sand wuchtete ich meine nicht wirklich Berg taugliche Übersetzung hoch und nach dem Schloß war es wie im Geschwindigkeitsrausch (32er Schnitt)

Nach dem Rennen war für mich definitiv klar, dass die mein Sport ist. Keine Frage! Im gleichen Jahr fuhr ich noch den Henninger Turm, den Schwarzwald GP, 4 Runden bei der Rad am Ring RTF (man bedenke mit dieser Übersetzung) und am Ende noch die Cyclassics. Aber viel wichtiger am Ende, ich fand meine Radlerbraut 🙂

2006 ging es dann natürlich auf die große Runde. Aber ganz ehrlich, so richtig weiss ich nichts mehr von diesem Rennen. Es schien ein Jahr gewesen zu sein welches ereignislos im positiven Sinne war.

2007 habe ich dann mal ausgesetzt. Das erste und einzige Jahr seit 2005. 

Im nächsten Blogpost werde ich dann einfach mal in unsortierter Reihenfolge ein paar weitere Geschichten berichten.

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