Krankenwagen, Interview und fahren wie die Mädchen…

Die Sonne schien, die Stimmung gut. Besser kann ein Renntag nicht beginnen. 

Das Rennen ging los, mit Volldampf die Kapitänin nach vorne bringen, es lief wie am Schnürchen. 

Auf der Zoobrücke dann rasseln wir in eine Stau der aus einem Sturz resultierte. Im Zuge dessen holte sich Kathrin einen Platten, nicht lange nachdenken und Vorderrad ausbauen, ihr einbauen und sie kann weiter. Ich kümmer mich um einen Verletzten der übel zugerichtet aussieht, warte auf ein neues Vorderrad und hake gedanklich das Rennen schon ab.

Nach 10min ist mein Rad wieder einsatzbereit, ich beschließe Rund um Köln für ein Training unter Rennbedingungen zu nutzen und gebe Vollgas.

Etwa 20km weiter werde ich in nem Kreisverkehr von einem Fahrer in einem Kreisverkehr nach außen gedrängt, von der Idee die Linie zu halten hatte er offensichtlich noch nie gehört. Wenn dann bei Tempo 40km/h die Pedale den Bürgersteig touchiert, dann fliegt man halt mal gerne über den Lenker.

Ein solcher Sturz war mir bisher erspart geblieben und ich würde mir wünschen, dass es mir in Zukunft auch erspart bleibt.

10min hatte es dann gedauert bis ich wieder im Sattel sitze, hinfallen darf man, nur aufstehen muss man halt auch. 

Das weitere Rennen war dann mehr ein durchkämpfen, ich konnte noch zu einem Mannschaftskollegen aufschließen der einen schwarzen Tag hatte und den ich noch unterstützen konnte, mehr war aber auch nicht drin. Unsere Kapitänin hatte noch einen 2.Platten und so denke ich, dass man mit einem 23. Platz zufrieden sein kann. Ohne die Probleme wäre Top Ten mit Sicherheit kein Problem

Nach der Verarztung in einem Krankenwagen galt es dann das Team zu treffen, das erste Interview meines Lebens zu geben (http://www.muax.de/index.php?option=com_content&task=view&id=560&Itemid=5)

Img_0324

Nach einem netten Kaltgetränk mit Freunden ging es dann nach Hause, die Wunden schmerzten ganz ordentlich und ich sag fast schwarz für einen Start 6 Tage später in Frankfurt.

Irgendwie ging es dann doch in Frankfurt zu starten, aber der Tag sollte bezeichnend für den Rest der Saison werden. Ich kam nicht in den Tritt, hatte Schiss in größeren Gruppen zu fahren und die ersten KM frug ich mich eigentlich die ganze Zeit, warum ich den Dreck eigentlich mache.

Im Ziel war ich nur froh, sturzfrei durchgekommen zu sein. So wenig Spaß bei einem Rennen hatte ich aber vorher noch nie.

Und irgendwie ging es genau so weiter in dieser Saison. Es fehlten die Ziele in der 2. Saisonhälfte die in der Vergangenheit immer als Motivation dienten, so war es ein Jahr mit den wenigsten Jahreskilomtern der vergangen Jahre…

Im nächsten Post dann der Vorausblick auf die Saison 2012 und dann kann man wohl auch langsam zum normalen Betrieb hier übergehen.

 

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