Schuld war nur die Margarita…

Doch noch vor Sonnenuntergang in Santa Fe angekommen.

Die Preise im Zentrum waren gelinde gesagt unverschämt, also etwa 4 Meilen außerhalb mit direkter Busverbindung Quartier bezogen.
Nach einem schnellen Bier verlangte der Magen der Süßen dringend nach Nahrung, also mit dem Bus ins Zentrum.
Santa Fe ist im Stadtkern wirklich hübsch, man könnte wirklich manchmal denken „das sieht wirklich aus wie ne echte Stadt“, dabei ist es eine und nicht die schlechte Kopie eines Phantasialandes oder Disneylands. Jedes einzelne Haus ist im mexikanischen Adobe-Stil gebaut, auf dem Hauptplatz wurde mexikanische Musik gespielt und überall waren Lichterketten… es hätte nur noch gefehlt, dass die beiden kiffenden Jungs Sombreros getragen hätten.

Die Suche nach einem Restaurant gestaltet sich schon schwieriger, weil es entweder komplett touristisch und/oder völlig überteuert war.
Durch Zufall entdecken wir in einer Seitenstraße etwas nach hinten versetzt von einem Innenhof abgehend einen netten Laden. Wartezeit auf einen Tisch 1h bis 90min! Aber wir könnten an der Bar warten…

 Da es mit großem Abstand der schönste Laden war also an der Bar warten und das „lokal Weizenbeer“ und eine Margarita vertreiben die Zeit.
Als wir dann schneller als erwartet eine Platz bekommen schafft es die Süße nach Durchsicht der Karte die sehr freundliche und nette Bedienung komplett zu verwirren und auch mich etwas ratlos zu hinterlassen.
Auf der Karte wurden fasst alle Gerichte alternativ mit grüner oder roter Chille – alternativ dazu Salsa – abgeboten. Von der Margarita beschwingt versucht die Süße der Bedienung klarzumachen, dass Sie ihre Chille bitte ohne Bohnen möchte woraufhin diese gerne alles zum probieren vorbeibringen möchte. Vollendens vorbei war es, als die Bedienung versuchte zu erläutern „no meat with the Chilles“ was die Süße mit ihrem bezauberndsten Lächeln und dem Spruch „das ist aber schade, ich mag so gerne meat“ konterte.
Die Verwechselung der Chillischote mit der dem Chilligericht konnte dann noch geklärt werden, als das Essen dann kommt höre ich nur noch ein „saulecker, wirklich saulecker ist das…“ und wir können zufrieden sein.
Die Rückfahrt mit dem Bus wird noch zum kleinen Abenteuer, da der Bus eine andere Route wählt und wir uns zwischendrin in den Händen der Organspendemafia wähnen.
Zum Glück dann doch heil zu Hause fallen wir fast nur noch ins Bett.

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