13. Tag Mykonos, nein danke…

Wieder ein Reisetag, wir verlassen Naxos und siedeln über nach Mykonos.

Bis dato war bei mir das Ende der Reise irgenwie noch in recht weiter Ferne, mit der Überfahrt nach Mykonos wird allerdings klar, dass auch diese Reise bald ein Ende hat und dieses auch bald vor der Tür stehen wird, denn Mykonos ist die letzte Station…

Der Sohn unserer Hotelchefin fährt uns zum Hafen. Von Naxos erstmal mit ner Fähre nach Paros, dann mit dem Schnellboot nach Mykonos. Dabei fällt uns dann auch auf, wie unsinnig es war erst nach Paros und dann nach Naxos zu fahren, man lernt dazu fürs nächste Mal.

Unter einem Schnellboot habe ich mir so ein großes, futuristisches schnelles Ding vorgestellt, natürlich ohne auch nur überhaupt irgendetwas von Schiffen zu wissen. Das kleine Boot entspricht irgendwie so gar nicht meinen Vorstellungen aber Hauptsache wir sind schnell auf Mykonos.

Die üblichen Hotelschlepper links liegen lassend suchen wir eine Unterkunft, und was wir schon gelesen hatten stellte sich als wahr heraus, Unterkünfte deutlich teurer als bisher, für Zimmer weit außerhalb sollen wir das doppelte der bisher bezahlten Preise bezahlen.

Also einfach mal Richtung Altstadt und nach viel Hin und Her nehmen wir fast ein Zimmer direkt im Zentrum was preislich noch gerade im Rahmen ist. Irgendwie komme ich auf die Idee nochmal zu einem anderen Hotel zu stiefeln, Chefin bleibt aber vor dem ausgewählten Hotel sitzen so dass ich alleine losstiefel. Ich verlaufe mich aufs Schlimmste. In den kleinen Gassen verliere ich andauernd die Orientierung und fange an Mykonos zu verfluchen.. Nach einer gefühlten Ewigkeit finde ich schon leicht verzweifelt Patti wieder und wir entschließen uns bei noch einem Hotel anzufragen, welches ich auf meinem Irrmarsch noch gesehen hatte dessen Rezeption nicht besetzt war.

Eigentlich bin ich wenig optimistisch, da das Ding sehr durchgestylt und hip aussieht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und es ist nur 2 Ecken entfernt. Patti marschiert los und kommt nach 5min mit einem breiten Grinsen wieder…

Sie hat mit ihrem Charme der Rezeptionistin Zimmer + Frühstück zu einem vernünftigen Preis abgeluchst, fein gemacht und 10min später liegen wir auf unserem Bett. Zu diesem Preis eine solche hübsche Unterkunft, dass hätte ich noch vor einer Stunde niemals für möglich gehalten.

Nur kurz was frisch machen und dann auf, die Stadt ein wenig anschauen. Eigentlich hatte ich das meiste ja schon bei meinem 1h im Kreis durch die Stadt ich habe mich verlaufen Marsch gesehen, aber ohne die Verzweiflung im Nacken kann man es doch besser genießen.

Ob es am Wetter liegt, oder den doch etwas partylastigen Inselgästen, Mykonos gefällt mir von allen Inseln am Wenigsten, wenn es auch in der Altstadt viele schöne Ecken hatte.

Wir schauen uns nach einem Restaurant für den Abend um und es bestätigt sich, was wir schon bei den Zimmerpreisen feststellten, Mykonos ist in jeglicher Hinsicht viel teurer.

Also entschließen wir uns einen der beiden Abende günstig zu verbringen, um am 2. Abend dann uns was zu leisten. Im Führer ist auch ein besserer Imbiss als sehr gut beschrieben, der Laden ist auch recht voll, so dass wir dann einfach dort uns satt essen, denn für mehr war es da auch nicht gut. Das wahrscheinlich schlechteste Essen der Reise!

Unsere Backgammonpartien finden am Abend auf einer Art Hotelterasse statt und wir freuen uns zumindest eine richtig gute Unterkunft ergattert zu haben. Dachten wir bis dahin…

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