6. Tag Weiße Felsen

Der 2. Tag auf Milos! An diesem Tag haben wir das gemacht, weswegen ich überhaupt nach Milos wollte! Die weißen Felsen sehen! Wir haben den Roller noch für einen zweiten Tag gemietet, und los gings! Angekommen, waren die Felsen wirklich sehr beeindruckend. Ganz in weiß und in bizarren Formen…
Danach sind wir noch ein wenig an der Küste entlang gefahren und haben an einem Hafenort eine kleine Pause gemacht. Dort hingen Octopusarme wie an einer Wäscheleine…
Anschließend wollten wir ans andere Ende der Insel um zu einer – wie im Reiseführer beschrieben – wunderschönen Bucht mit Grotten und Höhlen zu fahren! Hörte sich toll an, vor allem weil das früher mal ein Piratenschlupfwinkel gewesen sein soll! Wenn das nicht aufregend ist! Allerdings stand dort auch, dass diese Bucht am besten per Boot zu erreichen ist. Das war uns zu kompliziert und wir hatten ja den tollen Roller. Also ging es los!
Zuerst wieder quer über die Insel und dann wurde es bergig. Wir immer noch frohen Mutes weiter. Mein Rücken fing schon langsam an zu zwicken… da ich nicht gerade von kleinem Wuchs bin, ging das schon relativ früh los. Egal, es ging ja um den Piratenschlupfwinkel! Dann musste

ich langsam aufs Klöchen. Ziemlich dringend eigentlich, aber wir fuhren weiter durch die Pampa… eigentlich recht schöne Landschaft, Milos ist ja auch wie Santorin vulkanischen Ursprungs, also waren die Berge rot gefärbt. Aber mein Blasendrang wurde immer größer, jedoch dachten wir, dass wir eigentlich gleich da sein müssten! Wenn nur die Straße so schön asphaltiert bleibt, das war nämlich auf der Straßenkarte nicht wirklich der Fall… Ab diesem Zeitpunkt konzentrierte ich mich eher auf die Möglichkeit ein verstecktes Örtchen zu finden, als auf die wunderschöne Landschaft. Nun gut, nach langer Fahrt kamen wir dann an einen Punkt, wo die Straße schlechter wurde… holper die polter gings weiter. Dann teilte sich die Straße und der eine Weg ging nicht mehr weiter und nach unten zeigte ein Weg zu einer Bucht. Wir hielten an, um zu beratschlagen, ich nutzte aber erstmal die Gelegenheit, um endlich meine Blase zu erleichtern. Schnuppe, dass die Stelle nicht wirklich geschützt war von den Blicken möglicher Passanten. Erleichtert kam ich zurück und wir starteten weiter, jedoch verbrannte ich mich beim Aufsteigen an dem blöden heiß gelaufenen Auspuff! Verdammt, die Narbe ist jetzt immer noch zu erkennen…
Wir fuhren weiter… die Straße wurde immer schlechter, aber wir fuhren weiter… und dann meinte Chrissi, es ging nicht mehr. Mir tat schon alles weh, dort hinten ist es nicht wirklich gemütlich auf lange Sicht… aber wir mussten kapitulieren. Also alles wieder zurück. Auf dem Rückweg bogen wir noch eine Straße ab, von wo ein Boot zu der Bucht gehen sollte, das Schild hatte Chrissi schon auf dem Hinweg gesehen. Aber die verlangten tatsächlich 20 Euro pro Person, um die paar Meter zu fahren! Fanden wir total unverschämt, also haben wir komplett aufgegeben, vor allem weil es schon 15 Uhr war.

Daher beschlossen wir wieder zu unserem Traumstrand vom Vortag zu fahren! Endlich angekommen, entspannten wir fein und kühlten uns in dem glasklaren türkisfarbenen Wasser ab! Schön…

Am Abend sind wir dann wieder los marschiert, um Milos eine letzte Chance in kulinarischen Dingen zu geben. Wir beschlossen in ein Restaurant zu gehen, dass wir zuvor entdeckt hatten. Etwas weg vom Hafen aber immer noch am Meer. Dort angekommen, waren wir auch ganz angetan von der Speisekarte. Ich beschloss endlich mal Fisch zu essen, der ja mit Sicherheit sehr lecker sein würde! Chrissi blieb beim obligatorischen Bifteki-Check und zuvor gabs natürlich wieder gegrillten Feta. Tja, was soll ich sagen. Das war der absolute kulinarische Tiefpunkt meinerseits in diesem Urlaub. Ich bekam Garnelen in Tomatensoße, die auch sehr gut aussahen. Und die ersten beiden fand ich auch recht lecker. Jedoch war es dann so, dass je mehr ich davon gegessen habe, desto ekliger fand ich sie. Keine Ahnung was da war. Tapfer habe ich dennoch alles aufgegessen, es waren ja Garnelen… aber danach musste mal wieder ein Ouzo her!

Kulinarisch frustriert ging es zurück ins Hotel, wo wir wie immer bei dem ein oder anderen Bierchen Backgammon spielten. Der Liebste hatte auch an diesem Abend keine Chance! 🙂

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