4. Tag Auf hoher See

Abreisetag! Es geht nach Milos! Die einzige Insel in unserer Reiseplanung, die nicht auf der Hauptfährlinie liegt und weniger touristisch ist. Daher freuen wir uns schon und warten auf den Fahrer vom Hotel, der uns um 10:30 Uhr zum Hafen bringt. Die Fähre sollte um 12:30 Uhr abfahren, also hatten wir noch Zeit für ein Frühstück in einem Cafe am Hafen.

Ach ja, nicht dass ich es vergesse! Wie ein Baum soll ich am Vortag ins Wasser gefallen sein?? Ich sprang leicht wie eine Feder und grazil wie ein Delphin mit mehreren Saltos und Schrauben und tauchte mit einer Leichtigkeit ins Wasser ein, die die Welt noch nicht gesehen hat!
So, weiter im Text… also nachdem wir fein gefrühstückt hatten, begaben wir uns so langsam zum Gate, an dem die Fähre anlegen sollte. Dies erfragte Chrissi sogleich (was im übrigen nicht das letzte Mal an diesem Tag gewesen sein sollte…). Nach kurzem Warten haben wir also erfahren, dass unsere Fähre eine Stunde Verspätung haben soll. Toll. Naja, da wir ja im Urlaub sind, warten wir entspannt… bis die Sonne immer weiter voran rückt und wir auf einmal gebraten wurden… Chrissi hat derweil eine klimatisierte Halle gefunden, in die wir dann umzogen. Mittlerweile war es schon 13:30 Uhr. Chrissi wurde wieder unruhig, weil immer noch keine Fähre in Sicht war, nur ein Speedboat, aber das hatten wir ja nicht gebucht. Also wieder zu der netten Dame am Schalter und zur Sicherheit noch einen Security-Menschen befragt, die beide lustlos antworteten, dass dies nicht unsere Fähre sei und diese außerdem zusätzliche 30 Min. Verspätung hätte…
Um den Text nun nicht zu lang zu machen, ging dieses Spiel noch einige Zeit. Chrissi fragte in regelmäßigen Abständen die Dame und den Security-Herren (am Ende musste er nicht mal mehr die Frage stellen, sie wussten schon wer er war und was er wollte…). Das Ende vom Lied war, dass wir endlich um halb 4 loskamen… 4 Stunden verbrachten wir dann in der Sonne am Deck der Fähre, was recht schön war, vor allem, weil wir immer wieder an Inseln vorbei kamen. Die Einfahrt nach Milos war dann dementsprechend im Sonnenuntergang auch recht ansehnlich.
An Land kämpften wir uns wieder durch die Hotelprostituierten durch und folgten dem Hinweis auf ein nettes Hotel in unserem Reiseführer. Dort haben wir auch ein feines Zimmer bekommen.
Der Magen knurrte sogleich und wir folgten auch in Sachen Restaurant dem Führer. Das „Barco“ lag die Ausfallstraße hinaus, ca. 5 Minuten Fußmarsch. Dort angekommen waren wir gleich begeistert von dem netten Garten mit den typischen Weinranken über den Kopfen der Gäste. Mit Vorfreude auf das Essen, das hier mit Sicherheit ebenfalls so lecker wie auf Santorin sein würde, wenn nicht sogar noch besser, da wir ja nun auf einer weniger touristischen Insel waren. Der Liebste bestellte sein obligatorisches Bifteki und ich versuchte es nochmal mit dem gefüllten Gemüse, das auf Santorin so göttlich war. Der Kellner war ein 16-jähriger Junge, der wie ein Wahnsinniger mit Schweißperlen übersät durch den Garten fetzte, und das Ganze, obwohl nur 5 Tische belegt waren. Nun gut…
Dann kam das Essen. Riesenärger, denn der überforderte junge Mann, hatte die Vorspeise, unseren geliebten gegrillten Feta vergessen! Leicht verärgert, aber hungrig, nahmen wir somit die Hauptspeisen entgegen und baten dann, den Feta danach zu bringen. Tja, was soll ich sagen… es war eine Riesenenttäuschung! Mein Gemüse war nur mit Reis gefüllt, auf Santorin war auch noch leckeres Hackfleisch dabei und eben diese himmlischen Gewürze! Aber hier… schmeckte nach gar nichts. Hab erstmal tonnenweise Salz und Pfeffer draufgestreut, um es irgendwie runter zu bekommen, welch Enttäuschung! Beim Liebsten war das Ganze nicht anders… Nun gut, dann freuten wir uns eben noch auf den Feta. Aber hier das gleiche, überhaupt nicht gewürzt, zu kurz im Ofen drin, also das war auch nichts. Das einzig entzückende waren die Kätzchen, die halb verhungert neben uns miauten. Ich glaub die Katzen haben mehr von meinem Gemüse gegessen als ich…
Also, das war leider nichts… nach einem Ouzo gingen wir zurück ins Hotel und spielten wieder die obligatorische Runde Backgammon! Danach feines Einschlummern in Vorfreude auf den nächsten Tag!

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