Vorbei… Leider…

viel zu schnell ging die Zeit vorbei, viel zu kurz waren die 2 Wochen, viel gesehen und bestimmt genau soviel verpasst…

Nun sind wir schon wieder 2 Wochen hier, der Urlaub wirkt schon ewig her, was vielleicht auch daran liegt, dass man sich morgens wirklich schon überlegt, ob man die dicke Jacke anzieht wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt.

Es war mit Sicherheit nicht der letzte Besuch auf griechischen Inseln, vielleicht beim nächsten Besuch mal die Sporaden? Die Süße hat da glaube ich noch eine Rechnung mit Skolpelos auf…

Das ganze Inselgehüpfe war nicht so anstrengend wie es vielleicht klingt, irgendwann hat man sich daran gewöhnt, auch die Hotelsuche war eine spannende Herausforderung, bis auf Mykonos hat es ja zumeist auch recht einfach geklappt.

Wenn wir manchmal über den gegrillten Feta in Griechenland noch geschimpft haben, müssen wir nach dem ersten eigenen Versuch hier in Deutschland das alles schon ein wenig relativieren… ist scheinbar doch nicht so einfach 🙂

Fein war es und obwohl ich mit der Süßen ja überall gerne hinfahre, muss ich mich doch selber loben, dass ich das Ziel so gut ausgewählt habe 🙂

Aber der Urlaub war auch nur so schön, weil die Chefplanerin die Ziele so wunderbar ausgesucht hat und die Route so gewählt hat.

Danke!

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15. Tag Abreise :-(

Das wars, Schluss aus Feierabend… Mit einem großen Knall endet der Urlaub…

Am Tag vorher noch uns erkundigt, wieviel früher man so in Griechenland am Flughafen sein muss. Sowohl die Mitarbeiterin im Hotel, auch der Wetzel meinen beide 2h.

OK, wenn das so ist, dann ist es halt so, Patti meinte zwar die ganze Zeit das wäre Schmarrn, aber auf Nummer sicher gehen scheint doch der sichere Weg, also planen wir mit 8Uhr als späteste Eincheckzeit.

Den ganzen Urlaub habe ich noch getönt, ich hätte in meinem ganzen Leben noch nie verschlafen, würde immer vor dem Wecker aufwachen… verdammt schlechter Moment mal zu schauen, was so los ist wenn das nicht so klappt.

Ich wache auf und die Uhr zeigt 8:06Uhr an. Die Schimpfworte die ich rumschreie möcht ich lieber nicht aufschreiben, jedenfalls bin ich von null auf hundert wach, Patti versucht mich noch zu beruhigen, zum Glück haben wir schon am Vorabend das Hotel bezahlt und die Koffer gepackt.

Aus dem Hotel gestürmt und zum Taxistand, im Augenwinkel noch das Frühstücksbuffet gesehen, ärgerlich… am Taxistand schmeissen wir alles schnell ins Taxi, es fallen nur die Worte „Airport… Quick… Urgent, we are late“

Der Fahrer schleicht nicht, aber irgendwie scheint er den Ernst der Situation nicht erkannt zu haben… Patti redet beruhigend auf mich ein, bevor ich dem Taxifahrer noch an den Kragen gehe, das Geld habe ich schon abgezählt in der Hand, keine Zeit mehr am Flughafen verschwenden… Raus aus der Karre, rein in den Flughafen! Der Schalter ist noch offen, genau 21min zwischen ausfstehen und in der Warteschlange am Flughafen stehen.

Bis 9:05Uhr checken die Leute noch gaaaaanz entspannt ein, supersauer setze ich mich erstmal, geh auf der Toilette Zähne putzen und wir zahlen 14€ für 2 Kaffe und 2 Croissants, im Hinterkopf habe ich noch das Frühstück vom Hotel, welches wir noch hätten ganz entspannt genießen können.

Flug ist völlig unspektakulär und wir kommen bei Bewölkung und 15°Grad in Köln an. Da war ja schlechtes Wetter auf Mykonos noch besser.

Mit Bahn und KVB nach Hause und natürlich schnell das Fräulein aus ihrem Urlaubsdominizil abholen, Flinkster sei Dank. Eigentlich hatte ich erwartet, dass Mü erstmal wenig interessiert ist aber es scheint so, dass Sie sich doll freut Patti wiederzusehen, dass es andersrum ebenso ist braucht man wohl nicht erwähnen.

10min später sind wir alle wieder daheim!

14. Tag La Cucaracha

Tja, wie soll ich die 1. Nacht in unserem schicken Hotel beschreiben? In jedem Fall aufregend… um 5 Uhr morgens erwachte der Liebste und wollte sich zur Toilette begeben, da sagte er: „Hier ist eine riesige Kakerlake!“ Oh nein… ich sah das Drecksvieh noch unters Bett rennen… das darf echt nicht wahr sein! An schlafen war nicht mehr zu denken. Ich ekelte mich viel zu sehr, als dass ich nochmal ins Bett steigen würde, stellte mir andauernd vor, wie das Vieh während ich schlafe in meinen Mund krabbelt… igitt! Nach kurzem Such- und Fangversuchen haben wir aufgegeben. Ich beschloss schon, mich in die Hotellobby zu setzen und dort zu schlafen, da kam uns die Idee, nachzusehen, ob jemand an der Rezeption war. Das war auch der Fall! Und wir bekamen ein neues Zimmer, Gott sei Dank! Welch Aufregung…

Nach dieser doch etwas schlaflosen Nacht frühstückten wir erstmal fein und machten uns dann auf zum Hafen. Heute war Delos unser Ziel!

Mit dem Schiffchen fuhren wir ca. 30 Minuten, wobei ich die ganze Zeit meinen Würgreiz zu unterdrücken versuchte, es schaukelte wirklich sehr… Dort angekommen, Tickets geholt und los gings! Die Ausgrabungen sind schon sehr beeindruckend! Zunächst sind wir durch den Teil mit den Heiligtümern gegangen. Natürlich war die Löwenterrasse hier ein Highlight.

Danach sind wir den Hügel hinauf und genossen die schöne Aussicht auf Mykonos und weitere Inseln sowie natürlich auf die Ausgrabungen selbst. Dann ging es durch den Wohnteil, was auch sehr schön war! Viele schöne Mosaikböden konnten wir besichtigen, und auch das Amphitheater. Alles in allem also ein schöner Besichtigungstag, allerdings habe ich vor einigen Jahren Pompeji besucht und war daher in Sachen Ausgrabungen doch bereits ziemlich verwöhnt…

Die Rückfahrt war magentechnisch wieder sehr anstrengend, eine stürmische Fahrt…

Wieder zurück auf Mykonos suchten wir nach einem geeigneten Restaurant für unseren letzten Abend. Wie Schade, der letzte Abend… wir entschieden uns für ein im Führer sehr nett und traditionell beschriebenes Restaurant, gingen aber zunächst zurück ins Hotel um noch etwas auszuspannen und eine Dusche zu nehmen.

Dann brachen wir wieder auf und fanden uns auch sogleich in dem netten Restaurant. Naja, man merkte aber dennoch, dass man auf Mykonos war, das Essen war schon teurer als auf den anderen Inseln… zunächst nahmen wir natürlich wieder den gegrillten Feta. Der Liebste schloss nun seinen Urlaubs-Bifteki-Test ab und ich entschied mich nach längerem hin und her für Spaghetti mit verschiedenen Meeresfrüchten. Der Feta war schon recht gut, auf jeden Fall unter den vorderen Plätzen und meine Spaghetti waren der absolute Knaller! Die Soße war super und die Muscheln, Garnelen, Tintenfische etc. schmeckten himmlisch! Also für den letzten Abend war das wirklich ein schöner Abschluß…

So, und dann natürlich die letzte Backgammon-Partie mit Bierchen. Das Gesamt-Urlaubs-Spielresultat fiel übrigens desaströs für den Liebsten aus. Am nächsten Tag wird es also zurück nach Deutschland gehen…

13. Tag Mykonos, nein danke…

Wieder ein Reisetag, wir verlassen Naxos und siedeln über nach Mykonos.

Bis dato war bei mir das Ende der Reise irgenwie noch in recht weiter Ferne, mit der Überfahrt nach Mykonos wird allerdings klar, dass auch diese Reise bald ein Ende hat und dieses auch bald vor der Tür stehen wird, denn Mykonos ist die letzte Station…

Der Sohn unserer Hotelchefin fährt uns zum Hafen. Von Naxos erstmal mit ner Fähre nach Paros, dann mit dem Schnellboot nach Mykonos. Dabei fällt uns dann auch auf, wie unsinnig es war erst nach Paros und dann nach Naxos zu fahren, man lernt dazu fürs nächste Mal.

Unter einem Schnellboot habe ich mir so ein großes, futuristisches schnelles Ding vorgestellt, natürlich ohne auch nur überhaupt irgendetwas von Schiffen zu wissen. Das kleine Boot entspricht irgendwie so gar nicht meinen Vorstellungen aber Hauptsache wir sind schnell auf Mykonos.

Die üblichen Hotelschlepper links liegen lassend suchen wir eine Unterkunft, und was wir schon gelesen hatten stellte sich als wahr heraus, Unterkünfte deutlich teurer als bisher, für Zimmer weit außerhalb sollen wir das doppelte der bisher bezahlten Preise bezahlen.

Also einfach mal Richtung Altstadt und nach viel Hin und Her nehmen wir fast ein Zimmer direkt im Zentrum was preislich noch gerade im Rahmen ist. Irgendwie komme ich auf die Idee nochmal zu einem anderen Hotel zu stiefeln, Chefin bleibt aber vor dem ausgewählten Hotel sitzen so dass ich alleine losstiefel. Ich verlaufe mich aufs Schlimmste. In den kleinen Gassen verliere ich andauernd die Orientierung und fange an Mykonos zu verfluchen.. Nach einer gefühlten Ewigkeit finde ich schon leicht verzweifelt Patti wieder und wir entschließen uns bei noch einem Hotel anzufragen, welches ich auf meinem Irrmarsch noch gesehen hatte dessen Rezeption nicht besetzt war.

Eigentlich bin ich wenig optimistisch, da das Ding sehr durchgestylt und hip aussieht, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und es ist nur 2 Ecken entfernt. Patti marschiert los und kommt nach 5min mit einem breiten Grinsen wieder…

Sie hat mit ihrem Charme der Rezeptionistin Zimmer + Frühstück zu einem vernünftigen Preis abgeluchst, fein gemacht und 10min später liegen wir auf unserem Bett. Zu diesem Preis eine solche hübsche Unterkunft, dass hätte ich noch vor einer Stunde niemals für möglich gehalten.

Nur kurz was frisch machen und dann auf, die Stadt ein wenig anschauen. Eigentlich hatte ich das meiste ja schon bei meinem 1h im Kreis durch die Stadt ich habe mich verlaufen Marsch gesehen, aber ohne die Verzweiflung im Nacken kann man es doch besser genießen.

Ob es am Wetter liegt, oder den doch etwas partylastigen Inselgästen, Mykonos gefällt mir von allen Inseln am Wenigsten, wenn es auch in der Altstadt viele schöne Ecken hatte.

Wir schauen uns nach einem Restaurant für den Abend um und es bestätigt sich, was wir schon bei den Zimmerpreisen feststellten, Mykonos ist in jeglicher Hinsicht viel teurer.

Also entschließen wir uns einen der beiden Abende günstig zu verbringen, um am 2. Abend dann uns was zu leisten. Im Führer ist auch ein besserer Imbiss als sehr gut beschrieben, der Laden ist auch recht voll, so dass wir dann einfach dort uns satt essen, denn für mehr war es da auch nicht gut. Das wahrscheinlich schlechteste Essen der Reise!

Unsere Backgammonpartien finden am Abend auf einer Art Hotelterasse statt und wir freuen uns zumindest eine richtig gute Unterkunft ergattert zu haben. Dachten wir bis dahin…

12. Tag Ausspannen mit kleiner süßer Hure

Entspannungstag!

Da wir ja nun in dem netten Hotel mit Pool am Meer sind und wir gestern die große Autotour gemacht haben, gönnten wir uns an diesem Tag eine Auszeit! Die Sonne spielte auch mit, also schon mal ein guter Start!
Morgens ging es natürlich erst mal auf zum Frühstück! Und wen sah ich da gleich! Das kleine
süße Kätzchen, das sich wirklich von jedem streicheln ließ! Eigentlich habe ich es bisher immer versucht zu vermeiden, die süßen Dinger zu knuddeln, da hier ja wahrscheinlich nicht wirklich auf Entwurmung, Impfungen etc. Wert gelegt wird… aber diese kleine Maus… da war es wirklich schwer zu widerstehen.. nun gut, erstmal setzten wir uns an den Tisch. Das Kätzchen war doch tatsächlich auf dem Schoß eines anderen Gastes! Etwas eifersüchtig schaute ich rüber… wir haben nämlich selbst ein kleines Fräulein zuhause, die aber leider gar nicht auf Schoß-sitzen

steht… Juchuuh, der Gast stand auch nach einer Weile auf! Das süße Ding war damit nicht wirklich einverstanden und ging sogleich zum nächsten Tisch, um einen neuen Schoß zu finden. Das Paar dort stand aber gar nicht auf Katzen und scheuchte sie weg. Ich witterte meine Chance… und sie kam! Das kleine Kätzchen sprang sofort auf meinen Schoß! Wie entzückend! Von da an, war sie die kleine Hure, weil sie sich wirklich an jeden ranschmiss! 🙂 So, jetzt musste ich es nur bewerkstelligen mit nur einer Hand zu frühstücken und die andere nur für das Streicheln der Katze zu benutzen. Wie gesagt, ich hatte etwas Angst
vor Krankheiten etc. der kleinen Maus, aber ich hab es ganz gut hingekriegt! Ach war die Maus entzückend! Am Liebsten hätte ich sie gleich mit nachhause genommen, aber das ist ja so kompliziert mit Impfungen etc… aber es war wunderbar!

Nach dem Frühstück erstmal Hände waschen und dann ab an den Pool! Auch mal schön, so ein Entspannungstag. Hab fleißig an meinem sehr tollen Buch gelesen, kann ich nur empfehlen:
Andreas Eschbach, eine Billion Dollar! Zwischendurch ab in den doch sehr kühlen Pool (dem Liebsten war er viel zu kühl…)!
Es gibt also diesmal nicht wirklich viel zu berichten… das Abendessen haben wir wieder in dem Restaurant von gestern eingenommen. Diesmal versuchte ich es wieder mit der Kuh, Soße und Spaghetti. War nicht schlecht, aber kam nicht an die von Paros ran… der liebste aß natürlich wieder sein Bifteki.
Danach wieder zurück ins Hotel und wie jeden Abend die ein oder andere Partie Backgammon mit Bierchen!

11. Tag Raus aus dem Hotel, rein ins Hotel…

Aufstehen und sofort klar, dass das Hotel zu verlassen die richtige Entscheidung ist. Wir packen und stellen die gepackten Koffer aufs Bett und gehen Richtung Rezeption, irgendwie ein mulmiges Gefühl, so als wenn es jetzt irgendwie Ärger gibt.Die Hotelchefin – die wir nur “ Besen“ nennen – ist nirgends zu sehen, schon einmal kein schlechter Start. Die ältere Dame, vermutlich von den Philippinen stammend, schaut vom Computer auf und fragt „You wanna check out?“ Hinterher wird mir berichtet ich hätte ein recht dummes Gesicht gemacht. In der Tat stammele ich etwas verdattert „Yes…“ reiche ihr schnellstmöglich die Kreditkarte, unterschreibe und 2min später sind wir schon vor der Tür!

Irgendwie können wir unser Glück kaum fassen, das ausgelassene Frühstück ist uns völlig egal und wir holen das Frühstück am Hafen nach. Die Autovermietung die wir ansteuern will uns nen Kleinwagen für 30€ vermieten, geht in nullkommanix auf 25€ runter, wir schauen aber erstmal weiter, steht ja eh noch ein Postkartenkauf an. Dort mieten wir uns dann auch direkt nen Wagen und sind für 25€ für einen Tag motorisiert.

Unsere nette Hotelchefin aus Paros hatte uns eine Unterkunft empfohlen, nicht in Naxos selber sondern im Nachbarort Ag. Prokopios.
Auf dem Weg dorthin kommen wir an irgendsoeiner Luxusressort Unterkunft vorbei, nur aus Spaß schauen wir rein, natürlich würde diese Unterkunft unser Budget sprengen. Wir durchfahren den Ort weiter in den nächsten Ort, die gesuchte Unterkunft ist nicht zu finden, wir planen um und nehmen einfach das nächstbeste, was uns in Ordnung scheint und wir finden auch schnell etwas, sogar mit Pool, Balkon und entspannter Atmosphäre und nicht ganz so ein Touristentempel wie die anderen Unterkünfte. Die Süße ist natürlich auch recht angetan von der großen Anzahl an freilaufenden Katzen, aus der Ferne kann sie schon ein anscheinend besonders verpuffeltes Ding ausmachen.Nur kurz ins Zimmer und weiter geht es, denn das Auto will ja auch genutzt werden.

Einmal die ganze Insel umrunden, so der Plan. Erster Stopp bei der Panagia Drossiani, einer uralten Steinkirche die teilweise noch aus dem 6.Jhr stammt. Unglaublich sich vorzustellen, wie alt das Ding eigentlich ist…Weiter geht die Fahrt bei nicht allerbestem Wetter, aber auch ohne Sonnenschein wirkt alles sehr beeindruckend und man hat teilweise das Gefühl in die Wolken reinzufahren.

Ab und an muss man auch mal scharf bremsen, auf einmal steht einfach so ein Esel der Straße,
gerne auch mal ein Pferd.
Erste Rast dann in Appolonas, in allen Hafenlokalen ist
der Strom ausgefallen! Aber ein gekühltes Getränk ist trotzdem zu bekommen. Das ganze Örtchen wirkt deutlich weniger touristisch.
Zum Kouros von Appolonas hochmarschiert, wirkt beeindruckend wie das Ding da so liegt.

Weiter mit dem Wagen zu den beiden anderen Kourosjungs, wie wohl der richtige Plural heisst? Dabei wieder die halbe Insel durchquert.
Vom Parkplatz aus marschiert man so etwa 20min zur weiter entfernteren Statur, auf dem Rückweg noch einen Blick auf den kleinsten der Jungs.

Nochmal rein nach Naxosstadt und ne Zeitung gekauft, bei der Gelegenheit auch dann direkt das Tempeltor am Hafen in Ruhe angeschaut und auf dem Heimweg in einem Supermarkt kurz eingekehrt.

Abends dann kurz auf dem Hotelzimmer entspannt und ab in die Stadt zum Biftekitest. Nach gestern kann es eigentlich nur besser werden, es sein denn die Süße ordert heute nen BigMac. Aus einem Gefühl heraus lassen wir die ersten beiden Restaurants links liegen und finden dann ein im Führer erwähntes Restaurant welches auf den ersten Blick vielleicht nicht so hübsch wie manch Anderes wirkt, aber die Küche soll gut sein und ausnahmslos jeder der dort arbeitete ist ausgesprochen freundlich!

Was soll man sagen, der gegrillte Feta war sehr gut, würde ihn fast einen Platz auf dem Podium der gegrillten Fetas geben! Mein Bifteki ist auch recht ordentlich, allerdings ist Pattis Moussaka ein ziemlicher Desaster und deutlich zu bitter. Der obligate geteilte Ouzo geht größtenteils an die Süße, nicht ahnend, das wir nach Erhalt der Rechnung beide noch Einen aufs Haus bekommen.

Süße ist kurzzeitig angeschlagen, verkraftet aber Bitterstoffe und Ouzo und es geht zurück ins Hotel. Dort auf unserem Balkon noch Backgammon und im Hintergrund das Spiel der deutschen Nationalmannschaft im TV, feiner Tag.

10. Tag Nachtrag…

Möchte es mir nicht nehmen lassen, kurz noch 2 Dinge zu ergänzen:

1. Ist es furchtbar charmant von der Süßen auszulassen, dass ich mich bei der Überfahrt als Landratte disqualifiziert habe. Furchtbar übel war mir auf der Überfahrt und ich war wirklich kurz davor den Fischen ein kleines Frühstück zu spendieren.

2. Hat Sie in Folge ihres Chicken Nugget Dramas auch völlig verdrängt, dass der gegrillte Feta, eher eine erhitzte Schuhsohle war… desaströs…